

Die Watches and Wonders 2026 findet vom 14. bis 18. April statt und markiert eine Phase technischer Konsolidierung bei den führenden Manufakturen. Im Fokus stehen die Ausweitung unabhängiger Zertifizierungen wie METAS sowie der Einsatz von Hochleistungsmaterialien in den Kernkollektionen. Die Branche reagiert damit auf steigende Anforderungen an Magnetresistenz, Präzision und Gehäuseergonomie. Während ästhetische Anpassungen in den Hintergrund rücken, dominieren technische Innovationen wie flachere Gehäuseprofile bei komplexeren Werken und spezialisierte Instrumente für die kommerzielle Raumfahrt.
TUDOR führt 2026 die Strategie der technischen Aufwertung durch die METAS-Zertifizierung fort. Der Status als Master Chronometer wird auf weitere Kernmodelle ausgeweitet, was eine garantierte Ganggenauigkeit von 0 bis +5 Sekunden pro Tag sowie eine Magnetresistenz von bis zu 15.000 Gauss umfasst. Diese Standards werden unter montierten Bedingungen für die gesamte Uhr verifiziert. Eine Übersicht aller TUDOR Neuheiten bietet unser Magazin.
Die Black Bay 58 mit der Referenznummer 7939A1A0NU wurde technisch umfassend aktualisiert und ist nun Master Chronometer zertifiziert. Das neue Manufakturwerk Kaliber MT5400-U verfügt über eine Silizium-Spiralfeder sowie eine variable Trägheitsunruh und bietet eine Gangreserve von 65 Stunden. Trotz der gesteigerten technischen Anforderungen wurde die Gehäusehöhe von 11,9 mm auf 11,7 mm reduziert, während der Durchmesser bei 39 mm bleibt. Das Zifferblatt wurde auf zwei Zeilen Text reduziert, und die Zeiger erhielten eine schlankere, verjüngte Form. Das Modell ist wahlweise mit einem neuen fünfreihigen Edelstahlband oder dem klassischen dreireihigen Band erhältlich, beide ausgestattet mit der T-fit-Schließe für eine werkzeuglose Schnellverstellung über einen Bereich von 8 mm. Die Wasserdichtigkeit ist gemäß ISO-Standard bis zu einer Tiefe von 200 Metern garantiert. Im Magazin findest du die ausführliche Neuvorstellung der Black Bay 58.
Zum 100-jährigen Markenjubiläum präsentiert TUDOR die Monarch (Referenz 2639W1A0U) mit einem stark facettierten 39 mm Edelstahlgehäuse, das eine Bauhöhe von 11,9 mm und ein Lug-to-Lug-Maß von 46,2 mm aufweist. Das Modell nutzt das exklusive Manufakturwerk MT5662-2U mit kleiner Sekunde bei 6 Uhr und einer Gangreserve von 65 Stunden. Ein technisches Alleinstellungsmerkmal im TUDOR-Portfolio ist der Saphirglasboden, der Einblick in das aufwendig dekorierte Werk mit Perlierungen, Genfer Streifen und einem Rotor mit 18k Gold-Inlay gewährt. Das Zifferblatt im "Error-Proof"-Stil kombiniert römische Ziffern im oberen Bereich mit arabischen Ziffern im unteren Teil auf einer dunkel-champagnerfarbenen Textur. Das integrierte zweigliedrige Edelstahlband ist ebenfalls facettiert und verfügt über das T-fit-System. Unser Autor Peter hat die TUDOR Monarch im Magazin vorgestellt.
Die Black Bay 54 erscheint in der Variante "TUDOR Blue" mit einem Durchmesser von 37 mm und einer Bauhöhe von 11,2 mm. Das Modell verzichtet auf Goldakzente und nutzt silberfarbene Appliken auf einem saphirblauen Zifferblatt. Das verbaute Manufakturwerk MT5400 bietet eine Gangreserve von 70 Stunden und ist chronometerzertifiziert. Parallel dazu wird die Black Bay Ceramic um ein Vollkeramik-Armband aus mattem Zirkonoxid-Keramik mit Butterfly-Faltschließe ergänzt. Das Kaliber MT5602-U ist Master Chronometer zertifiziert und gewährleistet hohe Präzision in einem Gehäuse mit 41 mm Durchmesser und einer Dicke von 13,6 mm.
Cartier präsentiert auf der Watches and Wonders 2026 unter dem Leitmotiv „Formbetonte Uhrmacherei" eine Kollektion, die die Grenzen zwischen Juwelierkunst und Uhrmacherkunst konsequent verwischt. Neben dem triumphalen Comeback der Roadster und der Neuinterpretation klassischer Formen wie der Santos-Dumont und der Tortue markiert das zehnte Jubiläum der Cartier Privé Kollektion mit der skelettierten Crash einen besonderen Höhepunkt des Jahres. Eine Übersicht aller Cartier Neuheiten bietet unser Magazin.
Nach über 20 Jahren feiert die Roadster ihr Comeback. Das aerodynamische Gehäuse, das Zifferblatt in Tacho-Optik, die ogivale Aufzugskrone sowie eine Datumslupe in Scheinwerferform bleiben als charakteristische DNA erhalten und werden durch eine überarbeitete Ergonomie modernisiert. Das neue Metallarmband besteht aus kürzeren, polierten und gebürsteten Kettengliedern; das patentierte QuickSwitch™-System ermöglicht den werkzeuglosen Wechsel auf das beiliegende Zweitarmband aus Leder oder Kautschuk. Die großen Modelle (47 x 38 mm) werden vom Manufakturwerk 1847 MC mit Automatikaufzug angetrieben, die mittleren Modelle (42,5 x 34,9 mm) vom Kaliber 1899 MC. Alle Varianten sind bis 10 bar wasserdicht. Die Kollektion ist in vier Versionen erhältlich: Edelstahl, Gelbgold 750, Bicolor sowie eine Edelstahlvariante mit dunkelblauem PVD-Zifferblatt, jeweils in zwei Größen. Die ausführliche Vorstellung der neuen Roadster findest du in unserem Magazin.
Die Santos-Dumont wird 2026 mit zwei wesentlichen Neuerungen interpretiert. Das Highlight der großen Version ist ein Zifferblatt aus vergoldetem Obsidian: Der mexikanische Vulkanstein wird auf 0,3 mm Dicke geschliffen und macht jedes Exemplar durch natürliche Lufteinschlüsse zum Unikat. Neu ist zudem das hochflexible Gelbgoldarmband, das aus 394 einzelnen Kettengliedern in 15 Strängen gefertigt wird und sich nach dem Vorbild maßangefertigter Bänder der 1920er Jahre besonders geschmeidig ans Handgelenk schmiegt. Angetrieben wird die Uhr vom flachen Manufakturwerk 430 MC mit Handaufzug; die Gehäusemaße betragen 43,5 x 31,4 mm bei einer Höhe von 7,3 mm. Neben der Obsidian-Variante sind Modelle in 750er Gelbgold und 950er Platin mit satiniertem Sonnenschliff-Zifferblatt erhältlich. Den ausführlichen Einzelbeitrag zur neuen Santos-Dumont hat Felix verfasst.
Innerhalb der zehnten Edition von Cartier Privé nimmt die Tank Normale eine Sonderstellung ein, da sie direkt auf das erste Tank-Modell von 1917 zurückgeht. Das flache Gehäuse mit einer Höhe von nur 5,7 mm beherbergt ein mechanisches Manufakturwerk mit Handaufzug. Das Zifferblatt ist in versilbertem Opalin-Finish gehalten und wird von gebläuten Stahlzeigern in Apfelform ergänzt. Ein Rubin-Cabochon auf der Krone verbindet die Tank Normale mit den übrigen Platin-Modellen der diesjährigen Privé-Serie; jedes Exemplar trägt auf der Rückseite eine Gravur, die die Gehäuseform widerspiegelt. Neben der Platin-Version ist eine goldene Variante erhältlich.
Zum zehnten Jubiläum der Privé-Kollektion kehrt die skelettierte Crash zurück. Das speziell entwickelte Manufakturwerk Kaliber 1967 MC mit Handaufzug wurde präzise in die asymmetrische, 1967 in London entstandene Gehäuseform eingepasst. Die Brücken bilden als römische Ziffern gleichzeitig das Zifferblatt – eine patentierte Konstruktion, bei der jedes der 142 sichtbaren Bauteile über zwei Stunden Handarbeit erfordert. Das Gehäuse aus 950er Platin misst 45,34 x 25,18 mm und trägt einen Rubin-Cabochon auf der Krone sowie ein bordeauxrotes Alligatorlederarmband. Die Edition ist auf weltweit 150 nummerierte Exemplare limitiert.
Die Tortue mit Eindrücker-Chronograph ist eine Hommage an das Design von 1998. Das Manufakturwerk 1928 MC steuert Start, Stopp und Nullstellung über einen einzigen, in die Krone integrierten Drücker – bei einer Werkhöhe von nur 4,30 mm ist dies der schlankste Chronograph der Maison. Das Platingehäuse misst 43,7 x 34,8 mm und ist bis 3 bar wasserdicht. Das versilberte Opalin-Zifferblatt mit römischen Ziffern in Bordeauxrot sowie die durch den Saphirglasboden sichtbaren Brücken mit Genfer-Streifen-Dekor unterstreichen die handwerkliche Ausrichtung dieser Edition.
Mit der Neuauflage des Santos de Cartier Chronographen präsentiert Cartier das LM-Gehäuse in den Maßen 47,5 x 39,8 mm bei einer Höhe von nur 11,6 mm. Das Zifferblatt entsteht in über 70 handwerklichen Arbeitsschritten, die Sonnenschliff, Guilloché-Strukturen und drei Hilfszifferblätter kombinieren. Angetrieben wird der Chronograph vom Manufakturkaliber 1904-CH MC mit Automatikaufzug, 47 Stunden Gangreserve und erhöhter Resistenz gegen Magnetfelder sowie thermische Schwankungen; die Wasserdichtigkeit beträgt 10 bar. Das Quick-Switch-System und die Smart-Link-Technologie ermöglichen einen werkzeugfreien Armbandwechsel; ein Zweitband aus Leder oder Kautschuk liegt bei. Die Uhr ist in Edelstahl, Bicolor sowie 750er Gelbgold erhältlich.
Grand Seiko setzt auf der Watches and Wonders 2026 die Strategie der präzisionstechnischen Weiterentwicklung konsequent fort. Mit der Überführung des 2025 eingeführten U.F.A.-Kalibers in eine neue Taucheruhr der Evolution 9 Kollektion unterstreicht die japanische Manufaktur ihren Anspruch, im Hochpreissegment mit den etablierten Schweizer Häusern gleichzuziehen.
Die Ushio 300 Diver erscheint in zwei Varianten mit den Referenzen SLGB023 und SLGB025. Beide teilen identische Gehäuseproportionen: 40,8 mm Durchmesser, 48,5 mm Lug-to-Lug und eine Bauhöhe von 12,9 mm. Gehäuse und Armband bestehen aus High-Intensity-Titan; die Schließe verfügt über eine Feinverstellung. Die Wasserdichtigkeit ist bis 300 Meter spezifiziert. Das verbaute Spring-Drive-Kaliber 9RB1 trägt die Bezeichnung U.F.A. (Ultra Fine Accuracy) und erreicht eine Ganggenauigkeit von ±20 Sekunden pro Jahr bzw. ±3 Sekunden pro Monat – realisiert durch einen drei Monate gereiften Quarzoszillator in Kombination mit einem Regulierungsschalter. Neu ist die Position der Gangreserveanzeige, die vom Gehäuseboden auf die Zifferblattseite gewandert ist, sowie der nun pfeilförmig gestaltete Minutenzeiger. Die Zifferblätter tragen den Namen Ushio (japanisch für Gezeiten): Das Blau der SLGB023 referenziert die Weiten des Meeres, das tiefe Grün der SLGB025 die Tiefen der Ozeane; beide zeigen eine wellenartige Oberflächenstruktur mit hellerem Zentrum und dunklerem Randverlauf. Der Listenpreis beträgt jeweils 12.500 €. Den ausführlichen Beitrag zur Ushio 300 Diver findest du in unserem Magazin.
IWC Schaffhausen präsentiert 2026 Neuentwicklungen in der Pilot’s Watch- und Ingenieur-Linie, die sowohl für extreme Umgebungsbedingungen als auch für klassische Komplikationen optimiert wurden. Einen Sammelbeitrag aller IWC Neuheiten bietet dir unser Magazin.
Die Pilot's Venturer Vertical Drive wurde in Kooperation mit Vast für die kommerzielle Raumfahrt entwickelt und für die Mission Haven-1 zertifiziert. Das Modell verzichtet auf eine klassische Krone; alle Einstellungen sowie der Aufzug erfolgen über ein patentiertes rotierendes Lünettensystem, den "Vertical Drive". Das 44,3 mm Gehäuse mit einer Höhe von 16,7 mm und einem Lug-to-Lug-Maß von 57,5 mm besteht aus weißer Zirkonoxid-Keramik mit Komponenten aus Ceratanium®. Das Manufakturwerk Kaliber 32722 bietet eine Gangreserve von 120 Stunden, eine GMT-Funktion im 24-Stunden-Format und ist resistent gegen Temperaturschwankungen von +100 °C bis -150 °C.
Die Ingenieur-Serie wird durch die Ingenieur Automatic 35 ergänzt, die einen Durchmesser von 35,1 mm, eine Höhe von 9,4 mm und ein Lug-to-Lug-Maß von 40,7 mm aufweist. Das Modell IW324911 kombiniert Edelstahl mit einer Lünette aus 18 Karat 5N Gold, die mit 45 weißen Diamanten besetzt ist. Angetrieben wird die Uhr vom Kaliber 47110 mit einer Gangreserve von 42 Stunden. Das Spitzenmodell ist die Ingenieur Perpetual Calendar 41 Titanium (Referenz IW344904) aus sandgestrahltem Titan Grad 5. Das Gehäuse misst 41,6 mm im Durchmesser und 13,2 mm in der Höhe. Das Kaliber 82600 steuert den ewigen Kalender mit Pellaton-Aufzug, bietet 60 Stunden Gangreserve und ist vollständig über die Krone einstellbar.
Zum 20-jährigen Jubiläum der "Le Petit Prince"-Serie erscheinen fünf Editionen mit dem charakteristischen blauen Sonnenschliff-Zifferblatt und vergoldeten Zeigern. Erstmals wird ein Chronograph in weißer Zirkonoxid-Keramik vorgestellt (Referenz IW389410), der einen Durchmesser von 41,9 mm und eine Höhe von 15,5 mm hat. Das Modell wird vom Kaliber 69381 angetrieben und verfügt über eine Gangreserve von 46 Stunden. Alle Jubiläumsmodelle tragen die Gravur des kleinen Prinzen auf dem Gehäuseboden und nutzen das EasX-CHANGE System für einen einfachen Armbandwechsel. Wir haben die Le Petite Prince Neuheiten in einem eigenen Magazinbeitrag besprochen.
Panerai nutzt die Watches and Wonders 2026 für eine technische Machtdemonstration: Im Mittelpunkt stehen radikale Materialinnovationen und eine Gangreserve, die in der Uhrenindustrie ihresgleichen sucht. Eine Übersicht aller Panerai Neuheiten bietet unser Magazin.
Die PAM01731 repräsentiert die klassische Luminor-Linie in ihrer reinsten Form. Das 44-mm-Gehäuse aus poliertem Stahl beherbergt das Manufakturkaliber P.6000 mit Handaufzug und einer Gangreserve von drei Tagen; eine Sekundenstopp-Vorrichtung ermöglicht die präzise Zeitsynchronisation. Das schwarze Sandwich-Zifferblatt sorgt für maximale Ablesbarkeit. Die Wasserdichtigkeit beträgt 30 Bar (ca. 300 Meter); getragen wird die Uhr an einem Scamosciato-Lederarmband.
Die PAM01089 markiert die Weltpremiere von Afniotech™ in der Uhrenindustrie: Das Gehäusematerial besteht zu 95 % aus Hafnium, einem aus der Raumfahrt- und Nukleartechnik bekannten Metall mit außergewöhnlicher Korrosionsbeständigkeit. Das 47-mm-Gehäuse ist bis 100 Bar (ca. 1.000 Meter) wasserdicht. Angetrieben wird die Uhr vom Kaliber P.9010/GMT mit GMT-Funktion. Die Edition ist auf 35 Exemplare limitiert und als „Experience Edition" konzipiert – Käufer erhalten Zugang zu einem exklusiven Training mit Navy Seals.
Nach sieben Jahren Entwicklung präsentiert Panerai mit dem Kaliber P.2031/S das Handaufzugswerk mit der längsten Gangreserve der Branche: 31 Tage, realisiert durch vier Federhäuser und insgesamt 3,3 Meter Zugfeder. Lediglich 128 Kronenumdrehungen genügen, um einen vollen Monat Energie zu speichern; ein patentierter Drehmomentbegrenzer sichert die Ganggenauigkeit über die gesamte Laufzeit. Das skelettierte Werk ist in einem 44-mm-Gehäuse aus Goldtech™ untergebracht und erlaubt Einblick in die Mechanik. Die Gangreserveanzeige ist prominent auf dem Zifferblatt positioniert. Die Auflage ist auf 200 Exemplare limitiert.
TAG Heuer fokussiert sich 2026 auf die mechanische Neuausrichtung der Monaco-Kollektion. Ziel der Entwicklung ist die Erhöhung der Alltagstauglichkeit durch Materialinnovationen und die vollständige Integration von Manufakturkalibern anstelle modularer Lösungen.
Die neuen Monaco-Modelle CDW2181.FC8360 und CDW2180.FC8360 nutzen Gehäuse aus Titan Grad 5 mit einem Durchmesser von 39 mm, was zu einer erheblichen Gewichtsreduktion führt. Die Gehäusegeometrie wurde durch einen konvexen Boden und leicht gewölbte Flanken angepasst, damit die Uhr tiefer und flacher am Handgelenk anliegt. Das integrierte Manufakturwerk TH20-11 mit Säulenrad und Vertikalkupplung ersetzt das modulare Calibre 11 und bietet eine Gangreserve von 80 Stunden sowie eine Wasserdichtigkeit von 100 Metern. Das beidseitig wirkende Aufzugssystem steigert die Effizienz im täglichen Gebrauch. Unser Kollege Dani hat die Neuauflage des ikonischen Rennchronos getestet. Zudem hat Johannes die Uhr bereits abgefilmt und in einem YouTube-Video vorgestellt.
Die Monaco Evergraph fungiert als technologischer Technologieträger der Marke und ist mit dem Kaliber TH80-00 ausgestattet. Dieses Werk arbeitet mit einer Frequenz von 5 Hertz (36.000 A/h) und nutzt flexible Komponenten in der Chronographenmechanik, um Energieverluste zu reduzieren. Die Gangreserve beträgt 70 Stunden. Das skelettierte Design betont die technische Ausrichtung dieser Haute-Horlogerie-Variante, die preislich bei 25.000 Euro positioniert ist, während die Standardvarianten in Titan bei 9.300 Euro beginnen.
NOMOS Glashütte erweitert die Tangente-Serie um eine neue Gehäusegröße von 38,5 mm und führt Edelmetall-Varianten in die Update-Kollektion ein.
Die Tangente neomatik 38 Update schließt die Lücke zwischen den bestehenden 35-mm- und 41-mm-Varianten. Mit einem Durchmesser von 38,5 mm, einer flachen Bauhöhe von 7,4 mm und einem Lug-to-Lug-Maß von 47,7 mm bietet sie ausgewogene Proportionen für verschiedene Handgelenksgrößen. Das Manufakturwerk DUW 6101 integriert das patentierte Ringdatum an der Peripherie des Zifferblatts, das durch zwei rote Markierungen angezeigt wird. Das Werk verfügt über eine Gangreserve von 42 Stunden, nutzt das NOMOS-Swing-System und wird gemäß Glashütter Standard in sechs Lagen reguliert. Die Wasserdichtigkeit ist bis 5 bar spezifiziert.
Zusätzlich zur Edelstahlversion (Referenz 147) führt NOMOS Modelle in 18-karätigem Gelbgold ein. Erhältlich sind die Referenz 195 mit temperaturgebläuten Zeigern sowie die "Doré"-Version (Referenz 196) mit goldfarbenen Zeigern. Die Uhren sind mit einem silberweiß galvanisierten Zifferblatt ausgestattet und werden an Bändern aus schwarzem oder braunem Horween Shell Cordovan mit goldener Stiftschließe geliefert.
Die Watches and Wonders 2026 belegt eine Rückbesinnung auf ingenieurtechnische Fakten. TUDOR etabliert die METAS-Zertifizierung als neuen Industriestandard in der Mittelklasse, während TAG Heuer die Monaco durch Titan und integrierte Kaliber technisch modernisiert. NOMOS Glashütte kombiniert Bauhaus-Präzision mit Edelmetallen in neuen Zwischengrößen. IWC Schaffhausen demonstriert durch die Venturer- und Ingenieur-Modelle technologische Kompetenz für extreme Einsatzbereiche und klassische Hochkomplikationen.Wenn du zu allen Neuheiten der Watches and Wonders 2026 up-to-date bleiben willst, abonniere unsere YouTube-Kanal, folge unsere Instagram-Profil und melde dich zum ALTHERR Programm an, um keine Neuheit zu verpassen.