Unsere OMEGA Speedmaster Kollektionen

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Überblick

OMEGA Speedmaster

Die OMEGA Speedmaster ist eine Chronographen-Kollektion, die ursprünglich für den Motorsport konzipiert wurde und durch ihre spätere Verwendung bei NASA-Raumfahrtmissionen internationale Bekanntheit erlangte. Innerhalb des OMEGA-Portfolios nimmt sie die Rolle des sportlichen Chronographen ein und deckt mit verschiedenen Modellreihen ein breites Spektrum ab, das von der handaufgezogenen Moonwatch Professional über motorsportlich geprägte Racing-Varianten und Keramikmodelle wie die Dark Side of the Moon bis hin zu kompakteren 38-Millimeter-Ausführungen reicht. Die Kollektion richtet sich damit sowohl an Herren als auch an Damen und bedient unterschiedliche Einsatzzwecke vom Alltagschronographen bis zum Sammlerstück.

Hintergrund und Entwicklung

Die erste Speedmaster erschien in den 1950er-Jahren als Referenz CK 2915. OMEGA entwickelte sie als präzisen Chronographen für den Motorsport, wobei die Tachymeterskala erstmals nicht auf dem Zifferblatt, sondern auf der Lünette angebracht war. Dies war ein Merkmal, das die Ablesbarkeit verbesserte und die Uhr von Beginn an visuell prägte. Im Oktober 1962 trug der Astronaut Walter Schirra bei der Mercury-Atlas-8-Mission seine persönliche Speedmaster CK 2998 im All, noch bevor OMEGA offiziell mit der NASA in Verbindung stand. 1965 erklärte die NASA die Speedmaster nach umfangreichen Tests zur offiziellen Uhr für alle bemannten Raumfahrtprogramme. Am 20. Juli 1969 war es Buzz Aldrin, der während der Apollo-11-Mission eine Speedmaster auf der Mondoberfläche trug, woraus sich der Beiname „Moonwatch" ableitete. Wer die vollständige Geschichte von der Rennstrecke bis zum Mond nachlesen möchte, findet eine ausführliche Darstellung im Beitrag „Von der Moonwatch zur Chronoscope – Die OMEGA Speedmaster" sowie im Beitrag „Wie die OMEGA Speedmaster zur Moonwatch wurde". Auch die Rolle der Speedmaster bei der rettenden Apollo-13-Mission ist dokumentiert im Beitrag „OMEGA & Snoopy: Wie eine Speedmaster 1970 drei Leben rettete".

Typische Merkmale der Kollektion

Die Speedmaster ist als Chronograph konstruiert und zeigt in der Regel drei Totalisatoren auf den Positionen 3, 6 und 9 Uhr, die eine 30-Minuten-Zählung, eine 12-Stunden-Zählung und die laufende Sekunde anzeigen. Auf der Lünette sitzt die für die Reihe charakteristische Tachymeterskala, über die sich auf Basis gemessener Zeitintervalle Geschwindigkeiten ablesen lassen.

Beim Gehäusematerial bildet Edelstahl die am weitesten verbreitete Variante. Daneben verwendet OMEGA Keramik, die sich durch hohe Kratzfestigkeit auszeichnet, sowie Titan, das bei geringerem Gewicht hautfreundlich ist. Im oberen Preissegment kommen hauseigene Goldlegierungen zum Einsatz: Sedna-Gold mit einem warmen Roséton, Moonshine-Gold mit einem helleren Farbton, der besonders verblassungsbeständig ist, und Canopus-Gold mit einer intensiven Weißgold-Optik. Beim Uhrglas unterscheidet OMEGA je nach Modell zwischen Hesalitglas, einem bruchsicheren Kunststoffglas, das in der klassischen Moonwatch zum Einsatz kommt, und Saphirglas mit doppelseitiger Antireflexbeschichtung, das in neueren Varianten verbaut wird und eine höhere Kratzfestigkeit bietet.

In den Moonwatch-Modellen arbeitet das Handaufzugskaliber 3861, ein Nachfolger des historischen Kalibers 321, das bei den Apollo-Missionen verwendet wurde. Einzelne Sondermodelle sind nach wie vor mit dem Kaliber 321 ausgestattet. Die moderneren Speedmaster-Varianten wie Racing oder Moonphase nutzen Automatikwerke der 9900-Serie mit Co-Axial-Hemmung, die für verlängerte Wartungsintervalle konzipiert ist. Beide Werkfamilien tragen die Master-Chronometer-Zertifizierung, die vom Schweizerischen Bundesamt für Metrologie METAS vergeben wird. Diese Prüfung geht über die klassische COSC-Zertifizierung hinaus: Getestet wird die fertig montierte Uhr unter praxisnahen Bedingungen, wobei eine Ganggenauigkeit von 0 bis +5 Sekunden pro Tag, die Funktion unter Magnetfeldern bis 15.000 Gauß sowie Temperatur- und Wasserdichtigkeitstests zu den Kriterien zählen. Eine Sonderstellung nimmt die Speedmaster Super Racing ein, die mit dem Spirate-System ausgestattet ist und eine Ganggenauigkeit von 0 bis +2 Sekunden pro Tag erreicht – derzeit das einzige Speedmaster-Modell mit dieser Technologie. Eine detaillierte Einordnung dieses Modells bietet der Beitrag „Ist die OMEGA Speedmaster Super Racing wirklich super?".

Die Gangreserve liegt je nach Kaliber zwischen 48 und 60 Stunden, die Wasserdichtigkeit beträgt in der Regel 5 bar, was 50 Metern entspricht. Die Gehäusehöhe bewegt sich modellabhängig zwischen 13 und 14,5 Millimetern. Bei den Armbändern stehen Edelstahlbänder, NATO- und Textilbänder sowie Lederbänder zur Auswahl. Viele Edelstahlbänder verfügen über ein integriertes System zur Bandverlängerung, das eine flexible Anpassung des Sitzes am Handgelenk ermöglicht.

Varianten und Unterschiede innerhalb der Reihe

Die Kollektion gliedert sich in mehrere Modellreihen, die sich in Gehäusegröße, Werktyp, Material und Funktionsumfang unterscheiden.

Die Moonwatch Professional ist die klassische Referenz der Kollektion mit 42 Millimetern Durchmesser und Handaufzugswerk Kaliber 3861. Sie kommt wahlweise mit Hesalitglas oder Saphirglas und konzentriert sich auf die reine Chronographenfunktion ohne Datumsanzeige. Ein ausführliches Review findet sich im Beitrag „Ikone im Review: OMEGA Speedmaster Professional Moonwatch". Neuere Zifferblatt-Varianten wie die sogenannte „Reverse Panda" sind im Beitrag „Hands-On mit der OMEGA Speedmaster Moonwatch Reverse Panda" besprochen worden.

Die Speedmaster Racing setzt auf ein motorsportlich geprägtes Design und ist mit einem Automatikwerk der 9900-Serie mit Co-Axial-Hemmung ausgestattet. Dadurch bietet sie gegenüber der Moonwatch eine Automatikfunktion und in der Regel eine Datumsanzeige.

Die Dark Side of the Moon zeichnet sich durch ein komplett aus Keramik gefertigtes Gehäuse aus und stellt damit eine materialtechnisch eigenständige Interpretation der Speedmaster dar. Die aktuelle Generation dieser Linie wird im Beitrag „Die neue Generation der OMEGA Speedmaster Dark Side of the Moon" vorgestellt.

Die Speedmaster Moonphase ergänzt den Chronographen um eine Mondphasenanzeige und nutzt ebenfalls ein Automatikwerk aus der 9900-Serie. Modelle mit Meteorit-Zifferblatt sind im Beitrag „Ein kosmisches Duo: OMEGAs Speedmaster Moonphase & Meteorite" beschrieben.

Die Speedmaster 38 richtet sich mit einem Gehäusedurchmesser von 38 Millimetern an Trägerinnen und Träger, die ein schlankeres Format bevorzugen, und verbindet das sportliche Grunddesign der Reihe mit kompakteren Proportionen. Eine ausführliche Vorstellung bietet der Beitrag „Die OMEGA Speedmaster 38".

Darüber hinaus erscheinen regelmäßig limitierte Sondereditionen, die sich teils an historischen Referenzen orientieren. Dazu zählen etwa Modelle mit dem Kaliber 321 oder die Speedmaster FOIS, die im Beitrag „Ist die OMEGA Speedmaster FOIS die perfekte Uhr für Sammler?" eingeordnet wird. Auch die Speedmaster '57 als Neuinterpretation früher Speedmaster-Designs gehört zum erweiterten Angebot, beschrieben im Beitrag „OMEGA Speedmaster '57 – Die Rückkehr einer Ikone". Eine Übersicht über weitere Special Editions findet sich im Beitrag „Die Special Editions der OMEGA Speedmaster".

Größere Modelle mit 44 Millimetern Durchmesser runden die Kollektion nach oben ab und sprechen Träger an, die eine besonders präsente Gehäusedimension bevorzugen.

Kauf- und Entscheidungshilfe

Die Wahl des passenden Speedmaster-Modells hängt von mehreren Faktoren ab. Wer einen klassischen Chronographen mit Handaufzug und direktem Bezug zur Raumfahrtgeschichte sucht, findet in der Moonwatch Professional die naheliegende Option. Für den täglichen Gebrauch mit dem Komfort eines Automatikwerks und zusätzlichen Funktionen wie Datum oder Mondphase eignen sich die Modelle mit Co-Axial-Kalibern der 9900-Serie. Wer ein leichtes Gehäuse mit hoher Kratzfestigkeit bevorzugt, sollte die Keramik- oder Titanvarianten in Betracht ziehen, während die verschiedenen Goldlegierungen das obere Preissegment bedienen.

Bei der Gehäusegröße empfiehlt es sich, das eigene Handgelenk zu berücksichtigen: Die 38-Millimeter-Modelle eignen sich für schmalere Handgelenke, die 42-Millimeter-Moonwatch stellt den Standard dar, und die 44-Millimeter-Varianten setzen ein deutlich größeres Handgelenk voraus, um proportional stimmig zu wirken. Die Wasserdichtigkeit von 5 bar ist für den Alltag ausreichend, eignet sich aber nicht für Schwimmen oder Tauchen – wer das benötigt, sollte eine andere OMEGA-Linie wie die Seamaster in Betracht ziehen.

Die Speedmaster Moonwatch gilt als vergleichsweise wertbeständig, und insbesondere limitierte Modelle oder solche mit historischer Relevanz können für Sammler interessant sein.

Beratung und Service bei ALTHERR

Wenn du dich für eine OMEGA Speedmaster interessierst, kannst du dich bei ALTHERR persönlich beraten lassen. Die Filialen in Köln, Berlin und Hannover führen OMEGA und stehen dir vor Ort zur Verfügung, ebenso erreichst du das Team per Telefon, E-Mail, WhatsApp oder Videoanruf. Der Service von ALTHERR wird auf Google mit 4,8 Sternen in Köln sowie jeweils 5,0 Sternen in Berlin und Hannover bewertet.

Auf alle OMEGA-Uhren gilt die fünfjährige internationale Herstellergarantie. Viele Speedmaster-Modelle sind sofort verfügbar und können nach dem Kauf innerhalb von zwei Werktagen bei dir sein. Im ALTHERR-Magazin und auf dem zugehörigen YouTube-Kanal findest du darüber hinaus ausführliche Reviews und Fachwissen zu einzelnen Speedmaster-Modellen, die dir bei der Entscheidung helfen können.