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Damenuhren

Damenuhren

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Damenuhren

Damenuhren sind bedeutsame Accessoires, die im Gegensatz zu Herrenuhren, häufiger mit verspielten Formen oder Farben begeistern. Weitere exquisite Highlights sind Edelmetalle wie Rosé- oder Weißgold, sowie Perlmuttzifferblätter und Brillantbesatz von Zifferblatt, Gehäuse oder Lünette.

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Die spannende Geschichte der Damenuhren

Die ersten tragbaren Uhren

Die ersten tragbaren Uhren finden ihren Ursprung in den Taschenuhren zu Beginn des 15. Jahrhunderts. Diese konnten erstmals in handlichen Größen produziert durch die Erfindungen der Unruhe und Zugfeder. Die Unruhe gilt als Herz des Uhrwerkes und ersetzte das gewönhlich Pendel der Wanduhren als Taktgeber. Es wird vermutet, dass es Ende des 18. Jahrhunderts die ersten Prototypen von Armbanduhren gab, indem Goldschmiede, Uhrmacher oder Handwerker Taschenuhren in Armbänder integrierten. Einige Taschenuhren wurden als Schmuckuhren an Ketten getragen. 

Die Erfindung der ersten Armbanduhr

Abraham Louis Breguet (1747 - 1823) war ein Schweizer Uhrmacher und Mechaniker. Er gilt als eine der bedeutendsten Personen der Uhrmachergeschichte. Neben der Erfindung des Tourbillons, und der Breguet-Spirale 1795, stellte er am 8. Juni 1810 die erste Armbanduhr her. Diese Armbanduhr wurde im Auftrag für die Königin von Neapel Caroline Murat, geborene Bonaparte hergestellt. Zuvor bestellte die jüngste schwester Napoleon Bonapartes jedoch über 30 individuelle Anfertigungen bei Abraham Louis Breguet. Die Uhr Nr. 2639 als erste Armbanduhr war außergewöhnlich raffiniert: Nach den Aufzeichnungen Breguets war es eine flache, ovale Uhr mit Repetierwerk und Komplikationen, an einem Armband aus Haar und Goldfäden. 

Wie auch die erste Armbanduhr, trugen bis ins 20. Jahrhunderts fast ausschließlich Damen Uhren am Arm. Sie galten als Schmuckstücke für Sie, während Herren Taschenuhren bevorzugten. Reserviert waren die Schmuckstücke am Arm für Damen aus Adelshäusern und Königinnen - als wertvolle Zierde oder als Wegbegleiter auf der Jagd. Bis 1850 befand sich die Position der 12 in Richtung der Hand, während ab der 1850er-Jahre die herkömmliche, besser ablesbare Positionierung etablierte.

1892 gelang es den Gebrüdern Brandt von OMEGA außerdem die erste Minutenrepetition in einer Damen-Armbanduhr herzustellen. Diese extrem faszinierende Komplikation läutet Stunden und Minuten auf Kommando mit kleinen Hämmerchen. In der Welt mechanischer Uhren gilt sie neben dem Tourbillon als eine der großen Haute Horlogerie Funktionen. 



Damenuhren im 20. Jahrhundert

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren immer mehr Frauen berufstätig, vor allem in Kaufmännischen oder medizinischen Berufen und im Schuldienst. Daher wurde die Damenuhr immer mehr im beruflichen Sektor benötigt und nicht ausschließlich als Schmuckstück angesehen. Daraufhin erschlossen immer mehr Manufakturen den Markt für Damenuhren. So war die Rolex Princess beispielsweise über lange Zeit die teuerste Uhr im Katalog. Die ersten Herren-Armbanduhren, die anfangs des 20. Jahrhundert produziert wurden, allen voran die Santos-Dumont von Cartier 1904, schlugen allesamt mit den Kalibern der vorausgehenden Damenuhren. 

Eine Frau, die Geschichte mit ihrer Uhr schrieb, ist die Engländerin Mercedes Gleitze die eine der ersten wasserdichten Uhren, die Rolex Oyster zum Härtetest im Jahre 1927 beim Durchschwimmen des Ärmelkanals trug.

Nachdem lange der Fokus auf den Markt der Herrenuhren gelegt wurde, fanden Damenuhren als aussagekräftige Schmuckstücke ihre Renaissance im Laufe der Quarzkrise in den 1970er Jahren. Da das Quarzwerk deutlich weniger Platz einnahm konnten die Zeitmesser extravaganter, verspielter und unkonventioneller werden. Ein großartiges Beispiel dafür ist die Maillon de Cartier. Sie eröffnet mit ihren leicht versetzten Gliedern, dem sechseckigen dezenten Zifferblatt, abgeschrägten Seitenstegen und einer rhythmischen Geometrie ganz neue Perspektiven in der Welt der Uhren. In erster Linie ist sie ein bezauberndes Schmuckstück. Das großzügige Design des Gourmette-Armbands aus Edelmetallen wie Rosé-, Weiß- oder Gelbgold verleiht der Uhr eine auffallend feminine Eleganz.

Damenuhren als Schmuckstück und Fashion-Statement

Aus der Entwicklung der Quarzkrise, extravaganter und teilweise exzentrischer Schmuckstücke entwickelten sich weitere große Designs. Vor Allem Cartier aber auch Rado, und Longines sind für die femininen, eleganten und überaus Stilvollen Zeitmesser bekannt. Damenuhren stellen geschmackvolle Accessoires da, die viel über den Stil seiner Trägerin verrät. Im Gegensatz zu Herrenuhren, bestechen Damenuhren häufiger mit verspielten Formen oder Farben. Weitere stilistische Highlights sind Perlmuttzifferblätter, Brillantbesatz oder Modelle in Edelmetallen. Oder alles in einem?
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Der Wandel der modernen Damenuhr

Heutzutage verschwimmen die Grenzen von Damen- und Herrenuhren immer mehr. Viele Frauen bevorzugen neben kleineren, zierlichen Zeitmessern, eher größere, maskulinere Uhren. Des Weiteren werden viele Modelle als Unisex-Modelle vermarktet. Die OMEGA Seamaster Aqua Terra 150M Small Seconds 38 MM kann so zum beispiel bestens von allen Geschlechtern getragen werden. 

Auch Taucheruhren erfreuen sich bei Frauen immer größerer Beliebtheit, was sich im Angebot der Marken widerspiegelt. Beispielsweise in der TAG Heuer Aquaracer oder der Breitling Superocean. Auch Panerai lancierte 2016 Die Luminor Due als elegantere, moderne Ergänzung der Luminor. Die Kollektion zeichnet sich dadurch aus, dass sie auch in kleineren Größen bis 38 Millimeter erhältlich ist und hauptsächlich an Damen adressiert ist. Ein neues Gehäuse wurde für sie kreiert, das zwar leicht umgestaltet wurde, aber dennoch der Linienführung der klassischen Panerai Luminor treu bleibt.

Die Luminor Due ist mit den den Manufakturkalibern P.1000/10 und P.4000/10 ausgerüstet, die durch eine Gangreserve von 3 Tagen bestechen. Immer mehr Manufakturen statten ihre Zeitmesser nun mit Automatischen Kalibern, gar Manufakturkalibern aus, weil auch hier das Interesse wächst. Auch Funktionen bei mechanischen Zeitmessern werden immer beliebter, wie Chronographen - also die Stoppuhrfunktion - oder die charismatische und romantische Komplikation einer Mondphase



Können Frauen jede Uhr tragen?

Wie bereits angesprochen, gibt es viele Hersteller, die Herrenuhren auch mit dem Begriff Unisex versehen werden. Des Weiteren tragen viele Damen auch größere Herrenuhren, die gleichermaßen ihre Handgelenke zieren. Dementsprechend stehen Frauen beinahe das komplette Spektrum der Uhrenwelt zur Auswahl. Enthusiastische Sammlerinnen und Sammler teilen sich auch ihre Zeitmesserkollektion mit ihrer besseren Hälfte.

 

Exklusive Uhren mit Brillantbesatz

Bekannte Lieder aus dem 20. Jahrhundert wie "Diamonds Are a Girl's Best Friend" - Der Song von Carol Channing, wahrscheinlich in der populärsten Version performed von Marylin Monroe 1953 oder “Diamonds are Forever” unterstreichen die historische gesellschaftliche Wertschätzung der edlen Juwelen. Aber auch heute haben Diamanten noch eine große Bedeutung. Sie gelten als unzerstörbar und ihre Schönheit bleibt ewig bestehen. Symbolisch stehen Brillianten für Reinheit, Widerstandskraft, Einheit, Perfektion und ewige Liebe. Ein Diamantring soll den Band fürs Leben besiegeln.

Zur Bewertung der Qualität eines geschliffenen Diamanten werden als Kriterien die sogenannten vier C herangezogen. Dazu gehören Carat (Karat), Color (Farbe), Clarity (Klarheit), Cut (Schliff). Das Gewicht der Edelsteine wird in Karat angegeben, ein Karat entspricht dabei genau 0,2 Gramm. Die Farbe wird zwischen D, E, F bis O angegeben. D beschreibt dabei Hochfeines weiß +, während man M, N und O als getönt bezeichnet. Der Schliff wird in vier Stufen eingeteilt, sehr gut, gut, mittel und gering. Sehr gut beschreibt den Schliff als “hervorragende Brillanz, wenige oder nur geringfügige äußere Merkmale und von sehr guten Proportionen”. Die Reinheit wiederum wird in mehreren Stufen angegeben. Von “Flawless” (deutsch: Makellos), über “small inclusions” (Einschlüsse sind bei zehnfacher Vergrößerung leicht zu erkennen) bis “Piqué III” (oder Pikee III = Einschlüsse mit bloßem Auge leicht erkennbar und mindern die Brillanz deutlich). 

Eine Weitere wichtige Definition ist die des Brilliantschliffes. Sie ist eine besonders charakteristische – und für Diamanten auch die mit Abstand häufigste – Schliffform. Ein Diamant im Brilliantschliff darf sich nur als solcher bezeichnen, wenn er mindestens 32 Facetten und die sogenannte Tafel im Oberteil, eine kreisrunde Rundiste (der weiteste Teil des Diamanten), sowie mindestens 24 Facetten im Unterteil aufweist. Erhält der Diamant durch das Ausschleifen vier exakt rechtwinklige Ecken, spricht man vom Baguette-Schliff. Durch die parallele Anordnung der Facetten spielt der Baguette-Diamant weniger mit dem Licht, als der Brilliant und gilt deswegen als zurückhaltender.

Eine Armbanduhr wird durch den Besatz von Diamanten auf eine neue Ebene erhoben. Durch die Edelsteine kommt die volle Pracht einer Schmuckuhr zur Geltung. Bei ihnen ist der Übergang zwischen Haute Horlogerie - Hohe Uhrmacherkunst und Haute Joaillerie - hohe Schmuckverarbeitungskunst fließend. Besonders edel wird der Diamantbesatz von Manufakturen wie Cartier, Chopard oder Rado gemeistert. Perfekte Schliffe treffen auf eleganteste Verarbeitungskunst - So werden die Zeitmesser zu den exquisitesten Accessoires. 


Quarzwerke in Damenuhren

Quarzwerke revolutionierten die Uhrenindustrie. Während einerseits viele Schweizer Manufakturen Schwierigkeiten in der Quarzkrise in den 1970er Jahren hatten, sahen manche auch große Chancen in der Verarbeitung der weniger aufwendigen, platzsparenden Werke. Hierdurch konnten die Grenzen der Schmuckstücke am Handgelenk gesprengt werden und extravagante, unkonventionelle Zeitmesser geschaffen werden.

Im Gegensatz zu mechanischen Uhrwerken werden Quarzwerke mit einer Batterie betrieben, die regelmäßig gewechselt werden muss. Quarzuhren sind elektro-mechanische oder vollelektronische Uhren, deren Hauptkomponente ein Taktgeber auf Basis von Quarzschwingungen ist. Diese Werke sind deutlich genauer als mechanische Uhrwerke, müssen nicht gewartet und können kleiner verarbeitet werden. 

Durch die einfachere Serienproduktion, legten die Manufakturen mehr Wert auf das Design des Gehäuses, um sich von der Konkurrenz abzuheben. 


Damenuhren-Trends in 2022

Neben der Zeitmesser, die vermehrt auf das äußerliche Design fixiert sind, gibt es die Entwicklung, dass viele Damen sich immer mehr von der Mechanik von Uhren begeistern lassen. Viele Hersteller lancieren deswegen auch immer mehr kleinere Uhren mit Hand- oder Automatikaufzug. Ein Trend, der auch bei der Maurice Lacroix Aikon Automatic 35 Millimeter erkennbar ist. Eine weitere Bewegung besteht darin, dass sich Damen- und Herrenuhren vom Design annähern und oftmals auch als Unisex-Varianten verkauft werde. Dezente Farben, Edelstahlgehäuse oder auch grobgliedrige Armbänder sieht man immer Häufiger.

Ein weiterer Trend sind schmale Uhren, die in Kombination mit passenden Schmuckstücken wie Armbändern und Ringen eher elegant getragen werden, ein Beispiel hierfür ist die Cartier Panthère. 



Moderne Damenuhren von Breitling

Seit der Firmengründung im Jahre 1884 stehen Breitling Uhren für präzise Chronographen und Fliegeruhren, sowie exzellente Qualität und die stetige Weiterentwicklung des Status Quo. Die exquisiten Damenmodelle von Breitling verbinden stil und funktionalität auf harmonische Weise. Die Linie der ikonischen Navitimer ist jetzt auch in einem kleineren Gehäusedurchmessern von 35 Millimeter erhältlich. Der Breitling Navitimer ist in vier verschiedenen Versionen erhältlich. Ein Highlight der Kollektion bildet die Variante mit weißem Perlmuttzifferblatt und Diamantenindizes. Dadurch erhält das Modell einen äußert schicken, eleganten und sehr femininen Touch. Die Zeiger sind in einem edlen Roségold gehalten und der Sekundenzeiger hat, typisch für den Navitimer, eine rote Pfeilspitze.

Von den Gehäusemetallen, über die hochwertigen Armbänder bis zu den farbenfrohe Zifferblättern verkörpern die Damenmodelle Breitlings Flair und Selbstbewusstsein. Ein weiteres Highlight der Kollektion ist die Breitling Chronomat Automatic 36 mit oder ohne Diamantbesetzte Lünette und angenehmen Rouleaux-Armband. Eine universelle und elegante Sportuhr für jede Gelegenheit. 

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