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Tissot

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Bereits seit ihren Anfängen deckte die Marke eine große Bandbreite unterschiedlicher Marktsegmente ab und konnte sich so früh als eines der umsatzstärksten und beliebtesten Uhrenunternehmen weltweit etablieren. Die Fertigkeiten und das Angebot von Tissot reichen von erschwinglichen, doch nicht minder hochwertigen Quarzuhren bis hin zu mechanischen Uhren des Luxussegments.

Neben den Freund*innen sportlicher Modelle für den Alltag, werden auch Liebhaber*innen klassischer, schlichter Uhrendesigns bei Tissot fündig. Wer also einen perfekten Einstieg in die faszinierende Welt der Armbanduhren sucht, oder seine bestehende Sammlung durch ein verlässliches Stück Schweizer Uhrmachertradition ergänzen möchte, der ist bei Tissot mit Sicherheit an der richtigen Adresse.

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Tissot
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Tissot

 

Die Gründung der historischen Uhrenmarke Tissot datiert sich zurück auf das Jahr 1853. Charles-Félicien Tissot – ein gelernter Goldgehäusemonteur – beschließt mit Charles-Émile, seinem Sohn und ausgebildeten Uhrmacher, ein Fertigungs– und Handelsunternehmen für Uhren zu gründen. All dies geschah im Schweizerischen Le Locle, im Kanton Neuenburg – heute bekannt als die Wiege der Uhrmacherei.

Wie die meisten Uhrenhersteller beschränkte sich auch Charles-Félicien Tissot & Fils zunächst auf die Produktion und Fertigung von Taschen-, sowie Anhängeruhren. Dem Beruf des Vaters entsprechend bestehen diese zum überwiegenden Teil aus massivem Gold und können die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich ziehen.

Doch neben der exzellenten Verarbeitung der Gehäuse, überzeugt auch die Qualität der entwickelten und verbauten Uhrwerke, welche zunächst noch aus separat erworbenen Teilen bestanden. So gewinnen die Uhren aus Le Locle mehrere Auszeichnungen auf nationalen und internationalen Chronometerwettbewerben.

In den folgenden Jahren steigt die Bekanntheit und Nachfrage der Uhren von Charles-Félicien Tissot & Fils stetig. Von Beginn an auf den Aufbau einer weitreichenden Vertriebsstruktur bedacht, reiste Charles-Émile, der Sohn des Firmengründers, häufig sowohl in die USA, als auch in das russische Zarenreich, um dort die gefertigten Produkte zu bewerben und zu verkaufen. Vater und Sohn, welche inzwischen eine beachtliche Anzahl an Mitarbeitern in ihrem Betrieb vorweisen können, begannen sich nach zusätzlichen Produktionsstandorten umzusehen.

Vorrangig an die Nachfrage der Märkte in den USA und Russland angepasste Uhren werden in die jeweiligen Länder geliefert und erfreuen sich dort größter Beliebtheit.

Im Jahre 1873 stirbt Charles-Félicien Tissot und Charles, der Enkel des Firmengründers und Sohn von Charles-Émile, übernahm das Unternehmen im Jahre 1883. Zwei Jahre später, im Jahre 1885, begab sich Charles nach Moskau, zur Planung und Ausweitung der  Vertriebsstruktur, nicht wissend, dass er von dieser Reise zunächst nicht zurückkommen würde. Charles lernt seine Ehefrau kennen, heiratet sie und übernimmt die örtliche Leitung der Außenstelle des Unternehmens. Damit verlagert sich auch der Schwerpunkt des Vertriebs auf den östlichen Markt, auf welchem die Uhren Tissots stark nachgefragt waren. Selbst hochrangige Mitglieder des Zarenhofs tragen die Zeitmesser. Mit dem späteren Ausbruch der Oktoberrevolution im Jahre 1917 lassen sich die geschaffenen Strukturen innerhalb Russlands jedoch nicht länger aufrechterhalten.

Der Erfolg der Firma gipfelte vorerst im Erwerb einer 18-karätigen Tissot-Anhängeruhr aus Vollgold durch die Schauspielerin Sarah Bernardt auf der Weltausstellung im Jahre 1900.

Im Jahr 1907 errichtete Charles Tissot ein modernes Werksgebäude in Le Locle, genauer gesagt: am Chemin des Tourelles. Auch heute befindet sich dort der Sitz des Unternehmens. Mit der – für damalige Verhältnisse hochmodernen – Hilfe von Elektromotoren gelingt ihm die Massenfertigung von Rohuhren in Serie.

In den Jahren bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges fertigte Tissot zwar vorwiegend Damenuhren aus Edelmetall, allerdings erblickten auch die ersten Herrenuhren aus eigener Herstellung das Licht der Welt. Tissot war damit eine der ersten Firmen, welche den Trend hin zur Armbanduhr für den Mann erkannten und zu nutzen wussten. Vor allem der Jugendstil und das Art Déco beeinflussten die Designvorgaben. Auch bahnbrechende Entwicklungen, wie die erste amagnetische Armbanduhr der Welt, konnte Tissot verzeichnen.

1920 wagte man in Le Locle den nächsten Schritt; fortan wurden ebenfalls vollständig eigene Uhrwerke produziert, veredelt und verbaut. Dies erlaubte dem Unternehmen, Preise selber zu regulieren und qualitativ hochwertige Uhren für fast jedermann erschwinglich anzubieten. Dieses Prinzip prägte langfristig den Geist der Marke und lässt sich auch heutzutage noch vorfinden.

Als die Weltwirtschaftskrise Unternehmen auf der ganzen Welt in die Knie zwang, war auch Tissot nicht von erheblichem Schaden verschont geblieben, zumal man den wichtigen russischen Markt kurz vorher verloren hatte. Eine Kooperation mit Omega (S.A. Louis Brandt & Frère, Omega Watch Co.) rettete das Unternehmen schließlich im Jahre 1929. Ein Jahr später folge die Gründung des ersten Schweizer Uhrmacherverbandes: der SSIH (Société Suisse pour l’Industrie Horlogère).

Dieser Zusammenschluss ermöglichte beiden Firmen nun der Erschliessung neuer Märkte, sowie eine Ausweitung von Produktion und Vertrieb. Dank des eifrigen Bestrebens von Charles’ Sohn Paul, der inzwischen zum Unternehmen gestoßen war, trat im Jahre 1933 ein Aktionsplan in Kraft, welcher das gezielte Bewerben ausgewählter Uhrenmodelle für wiederum ausgewählte Absatzmärkte vorsah. Dies war eben so fortschrittlich, wie ungewöhnlich für die damalige Zeit. Ebenfalls beharrte Paul auf die Einführung einer einjährigen Garantie, selbst im Falle eines Unfalls. Unter dem Slogan „Eine junge Frau mit drei Uhren“ wurden erstmals aktiv Frauen ins Zentrum einer Werbekampagne gestellt.

In den folgenden Jahrzehnten erlebte Tissot einen Aufschwung und konnte sich international als relevanter Player der Uhrenindustrie etablieren. Hohe Nachfragen veranlassten zum Bau eines neuen Fabrikgebäudes im Jahre 1957. Vier Jahre zuvor (1953) feierte man bereits 100-jähriges Jubiläum. Mit Übernahme des Postens des Generaldirektors der Firma durch Edouard-Louis Tissot wurde eine neue Ära eingeläutet. Maßgeblich war die Einführung des „Ein-Kaliber-Prinzips“. Ein Basiskaliber wurde fortan, je nach Anforderungen an das spezifische Modell, entsprechend modifiziert. So wurde das Sortiment strukturierter und der Bau der Uhren effizienter. All diese Veränderungen zeugten von Progressivität und trieben das Wachstum des Unternehmens weiter voran. Auch wurden neue Märkte sondiert und Uhren maßgerecht auf neue Zielgruppen zurechtgeschnitten: Eigens kreierte sportlich-schicke Uhren mit ausgefallenen Funktionen richteten sich speziell an die Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Sechziger- und Siebzigerjahre.

Die Euphorie und der Aufschwung dieser Zeit sollte allerdings nicht von langer Dauer sein. Die 1970er Jahre waren geprägt von der Quarzkrise, welche auch Tissot stark erschütterte. Günstige und genauere Quarzuhren aus Fernost gelangten dank billiger Importkosten in Massen nach Europa und verdrängten die Hersteller mechanischer Uhren, welche zu lange mit der Anpassung an diese neue Technologie gewartet hatten. Resultierend waren die Schließungen der Werke in Peseux und La Chaux-de-Fonds. Auch die Fertigung eigener Uhrwerke wurde vollständig aufgegeben.Doch all diese einschneidenden Maßnahmen vermochten es nicht, weitere Verluste zu verhindern, sodass die Firma im Jahre 1983 unmittelbar vor dem Zusammenbruch stand.

Unter der Leitung des ambitionierten Unternehmers Nicolas Hayek schloss sich die SSIH im Jahr 1985 mit der ASUAG zur heutigen Swatch Group (damals SMH) zusammen. Dieses Manöver rettete neben Tissot noch viele weitere vom Aus bedrohte Unternehmen und führte Tissot wieder auf die Siegesstraße. So stellen sie getreu ihrem Motto „Innovators By Tradition“ (Entwickler aus Tradition) eine Vielzahl an Uhren aus neuartigen Materialien, wie Granit, Holz oder Perlmutt vor, welche bei der Kundschaft auf großen Anklang stießen. Zu diesem Erfolg trug maßgeblich auch die Integration von Herstellern unter dem Dach der Swatch Group bei, welche sowohl Uhrwerke, als auch Gehäuseteile fertigten, welche wiederum von den Uhrenherstellern genutzt werden konnten.

Seit den 1990er Jahren fokussiert sich Tissot vermehrt auf innovative Sportuhren, sowohl mit automatischen, aber auch quarz- oder gar solargetriebenen Uhrwerken. Innerhalb anderer Kollektionen wird den klassischen Armbanduhren und traditioneller Uhrmacherkunst Tribut gezollt. Gemeinsam mit der ETA SA wurde im Jahre 2012 ein Uhrwerk entwickelt, welches heutzutage in vielen Modellen zahlreicher Marken des Swatch Group zum Einsatz kommt: das Powermatic 80, welches neben 80 Stunden Gangreserve auch eine eigene Reglage vorweisen konnte. Seitdem wird dieses Werk analog zu den Uhren Tissots weiterentwickelt und hat sich heute in den Zeitmessern Tissots als ein Aushängeschild der Swatch Group etabliert.

 

Tissot Herrenuhren

 

Als Traditionsmarke mit reichhaltiger Historie hält Tissot einiges für den modernen und stilbewussten Mann bereit. Die Zeitmesser aus Le Locle – der Wiege der Schweizer Uhrmacherkunst – bieten für jeden Anlass genau das richtige Modell.

Klassische Automatikuhren mit patentierten, hochmodernen Uhrwerken, präzise Quarzuhren oder Smartwatches der neuesten Generation lassen keine Wünsche offen.

Entdecken Sie noch heute das umfangreiche Sortiment und finden Sie heraus, wieso kaum eine weitere Marke Qualität, Zuverlässigkeit, Präzision und Historie so in sich vereint, wie Tissot. Egal für welches Modell Sie sich final entscheiden mögen, eines steht fest: Eine Tissot am Handgelenk eines Mannes ist stets die richtige Entscheidung.

 

Tissot Damenuhren

 

Während vielerorts die femininen Kollektionen eine eher untergeordnete Rolle spielen, pflegt Tissot seit ihrem Bestehen konsequent die Selektion für die Dame. Eine Vielzahl funktioneller, moderner Zeitmesser ergänzen den Charakter einer jeden Frau stets gekonnt, ohne dabei aufdringlich zu sein. Neben einer großen Auswahl ist insbesondere die Liebe in die Details hervorzuheben, welche in die Damenuhren Tissots geflossen ist. So wurden nicht lediglich bestehende Modelle verkleinert, sondern bewusst Uhren designed und gefertigt, welche die Ansprüche der modernen Frau an ihren Alltag erfüllt. Schlichte Eleganz findet sich neben funktioneller Sportlichkeit ebenso, wie ausgefallene Blickfänge. Ob feine Schweizer Automatik oder hochwertiges Quarzwerk, in jeder Damenuhr aus dem Hause Tissot spiegelt sich der unverkennbare Charakter einer Marke, die weiß, was ihren Kundinnen wichtig ist.

 

Tissot Automatik

 

Interessierte, die sich mit der Thematik rund um das Schweizer Uhrmacherhandwerk befassen, wissen bereits, dass es die automatischen Uhrwerke sind, die seit jeher eine ganz besondere Faszination auszuüben vermögen. In mühevoller Arbeit gefertigt, montiert, veredelt und reguliert, stehen Schweizer Automatikuhrwerke für Präzision, Qualität und Authentizität. Als eine der ältesten fortbestehenden Uhrenbetriebe der Welt hat Tissot maßgeblich einen Einfluss auf diese Historie genommen und dem Prestige der Schweizer Uhrwerke ihren Stempel aufgedrückt. Auch heutzutage stehen die Uhren von Tissot nach wie vor für diese Attribute. So entwickelte man beispielsweise in Kooperation eines der leistungsstärksten Automatikkaliber des Preissegments: das Powermatic 80. Ausgestattet mit modernsten Werkstoffen liefert dieses Uhrwerk die geschäzte Schweizer Präzision und kombiniert sie mit Innovation, Langlebigkeit und einer Gangreserve von beeindruckenden 80 Stunden. Hochklassige Ausführungen sind außerdem durch eine Siliziumspirale unanfällig für die Magnetfelder des Alltags. So behält Ihre Tissot stets die Genauigkeit, die sie verspricht.

 

Tissot Chronograph

 

Die Liste der beliebtesten Komplikationen in Armbanduhren führt ohne Zweifel der Chronograph an. Die praktische Stoppuhrfunktion hat sich historisch, sowie im Alltag bewährt und als essentiell in vielerlei Situationen bewiesen. Maßgebliche Anwendung findet die Chronographenfunktion in Sportuhren. So werden Runden gestoppt, Geschwindigkeiten gemessen und Bestzeiten festgehalten. Als Hersteller hochwertiger Armbanduhren von Schweizer Fertigungsqualität hat sich Tissot seit 1853 einen Namen gemacht. Seit geraumer Zeit forciert die Marke aus Le Locle Zeitmesser für einen aktiven Lebensstil. Ob Automatik oder Quartz, ob digital oder analog, ob Dreizeiger oder eben Chronograph; für alle aktiven Anforderungen ist das Sortiment Tissots passend und umfangreich ausgestattet.

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