

Die Navitimer ist die Fliegeruhrenkollektion von Breitling und verbindet eine Chronographenfunktion mit einem integrierten Rechenschieber für navigatorische Berechnungen. Sie wurde als Instrument für Piloten entwickelt und positioniert sich innerhalb der Marke als technisch geprägte, funktionsorientierte Linie mit klar erkennbarem Design. Im Mittelpunkt stehen die praktische Nutzbarkeit im Cockpit sowie eine hohe Ablesbarkeit am Handgelenk. Bis heute steht die Kollektion für mechanische Chronographen mit professionellem Anspruch und einer konstanten, wiedererkennbaren Formensprache.
Die Breitling Navitimer wurde 1952 vorgestellt. Ihr Name setzt sich aus „Navigation“ und „Timer“ zusammen und verweist unmittelbar auf den ursprünglichen Einsatzzweck. Als Chronograph mit Rechenschieber ermöglichte sie Berechnungen zu Flugzeit, Geschwindigkeit, Distanz oder Treibstoffverbrauch direkt am Handgelenk und ersetzte damit zusätzliche Hilfsmittel im Cockpit.
Die Aircraft Owners and Pilots Association erklärte die Navitimer zum offiziellen Zeitmesser, weshalb frühe Modelle das AOPA-Logo trugen. 1962 wurde zudem eine modifizierte Navitimer Cosmonaute mit 24-Stunden-Anzeige von Scott Carpenter während der Mercury-Atlas-7-Mission getragen. Damit war sie die erste Schweizer Armbanduhr im Weltraum.
Charakteristisch für die Kollektion ist die Verbindung aus mechanischem Chronographen und einer drehbaren Lünette mit integriertem Rechenschieber. Diese Skala basiert auf dem E6B-Prinzip und erlaubt verschiedene Rechenoperationen ohne zusätzliche Instrumente. Viele Modelle verfügen über ein Tricompax-Zifferblatt mit drei Totalisatoren bei 3, 6 und 9 Uhr, wodurch die Chronographenfunktionen klar strukturiert und schnell erfassbar bleiben. Eine geriffelte, griffige Lünette sowie entspiegeltes Saphirglas unterstützen die sichere Bedienbarkeit und Ablesbarkeit.
Im Zentrum moderner Chronographen steht das Manufakturkaliber B01. Es ist als Chronometer zertifiziert, arbeitet mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und bietet eine Gangreserve von rund 70 Stunden. Säulenradsteuerung und vertikale Kupplung sorgen für präzise Schaltvorgänge der Stoppfunktion. Ergänzend kommen weitere Werke zum Einsatz, etwa das Kaliber 17 für Dreizeigermodelle oder spezielle Kaliber für GMT- und Kalenderversionen.
Auch bei den Materialien zeigt sich eine breite Auswahl: Das Spektrum reicht von Edelstahl über Rosé- und Gelbgold bis hin zu Platin, während Bicolor-Ausführungen Stahl und Gold kombinieren. Trotz dieser Vielfalt bleibt das Gehäusedesign durchgehend klar erkennbar. Die Zifferblätter variieren von klassischen dunklen Tönen bis zu hellen oder kontrastreichen Varianten. Für den Tragekomfort stehen Metallarmbänder, darunter ein siebenreihiges Edelstahlband, sowie verschiedene Lederarmbänder zur Verfügung.
Innerhalb der Kollektion deckt die Navitimer unterschiedliche Funktionsumfänge und Größen ab. Die Navitimer B01 Chronograph bildet das Kernmodell mit Manufakturwerk, Chronograph und typischem Tricompax-Layout und wirkt mit 43 Millimetern Durchmesser entsprechend präsent am Handgelenk.
Die Navitimer Automatic verzichtet auf die Stoppfunktion und konzentriert sich auf eine klassische Dreizeigeranzeige mit Rechenschieber. Mit Größen zwischen 38 und 41 Millimetern tritt sie insgesamt zurückhaltender auf und eignet sich für eine dezentere Wirkung.
Mit der Navitimer Automatic GMT 41 ergänzt eine Variante mit zweiter Zeitzone die Reihe. Ein zusätzlicher 24-Stunden-Zeiger ermöglicht das gleichzeitige Ablesen einer weiteren Zeit und richtet sich insbesondere an Vielreisende.
Für schmalere Handgelenke oder kompaktere Proportionen sind außerdem Ausführungen mit 32, 36 und 38 Millimetern Durchmesser erhältlich. Diese Modelle übernehmen die gestalterischen Merkmale der Linie in reduzierter Größe und werden teilweise als Dreizeigeruhren mit Datumsfunktion angeboten. Unterschiede innerhalb der Kollektion ergeben sich somit vor allem aus Funktionsumfang, Durchmesser, Werktyp und Materialwahl.
Ein Chronograph mit Rechenschieber richtet sich vor allem an Träger, die die klassische Instrumentenfunktion der Navitimer aktiv nutzen oder den technisch geprägten Charakter schätzen. Modelle mit Manufakturkaliber B01 bieten eine längere Gangreserve sowie eine ausgeprägte Chronographentechnik. Wer eine reduzierte Optik ohne Stoppfunktion bevorzugt, findet in den Automatic-Varianten eine schlichtere Alternative mit gleicher Designsprache. Für Reisen oder häufige Zeitzonenwechsel empfiehlt sich die GMT-Version, während kleinere Gehäusegrößen besonders für schmalere Handgelenke oder eine dezente Alltagswirkung geeignet sind. Die Wahl von Material und Armband beeinflusst darüber hinaus Gewicht, Tragekomfort sowie die formelle oder sportliche Anmutung.
Die Breitling Navitimer kannst du bei ALTHERR in Köln und Hannover sowie online kennenlernen. Beide Standorte sind offizielle Händler und bieten persönliche Beratung vor Ort sowie telefonisch, per E-Mail oder WhatsApp an. Die Filiale in Köln wird auf Google mit 4,8 Sternen bewertet, der Standort Hannover mit 5 Sternen.
Zusätzlich bietet wir dir über unser Magazin und unseren YouTube-Kanal professionell geschriebene und produzierte Inhalte zur Selbstrecherche. Für Uhren ohne mechanisches Manufakturkaliber gewährt Breitling zwei Jahre Garantie, Modelle mit mechanischem Manufakturkaliber erhalten fünf Jahre Garantie. Wenn du dich vorab intensiver informieren möchtest, findest du im ALTHERR-Magazin mehrere Beiträge zur Navitimer, unter anderem zur Germany Edition, zur Cosmonaute oder zu aktuellen Chronographenmodellen. So lassen sich die Varianten in Ruhe vergleichen, bevor du gezielt die Ausführung wählst, die zu deinem Einsatzzweck passt.