ALTHERR
TUDOR

Die Philosophie von Hans Wilsdorf hinter TUDOR.

„Ich habe mehrere Jahre lang über die Herstellung einer Armbanduhr nachgedacht, die von unseren Fachhändlern preisgünstiger verkauft werden kann als unsere Rolex, die jedoch ebenso zuverlässig ist. Jetzt habe ich beschlossen, eigens zur Fabrikation und Vermarktung einer solchen Uhr eine Firma zu gründen. Diese Firma heißt Montres TUDOR SA.“

Diese berühmten Worte aus dem Munde von Hans Wilsdorf sollten am 6. März 1946 den Grundstein für etwas legen, was den Luxusuhrenmarkt nachhaltig verändern würde.

Der Firmengründer und Inhaber der berühmten Marke mit der Krone strebte von Beginn an danach, den Kund:innen und Freund:innen hochwertiger Zeitmesser einen gewohnten Qualitätsstandard zu attraktiven Konditionen bieten zu können. Die Zeitmesser aus seinem Hause hatten sich zeitens des Bestehens des Mutterkonzerns einen herausragenden Ruf erarbeitet und etwas vollbracht, was zu jener Zeit ganz und gar einzigartig war. Das Publikum verband mit dem Endprodukt Gefühle, Emotionen und Erwartungen in gleichem Maße wie den reinen physischen Wert und die Qualität der Zeitmesser. Nun sollten mit Uhren unter dem Namen TUDOR diese Emotionen zeitgleich mit den stets gesicherten Standards einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden.

TUDORS Taucheruhren

Angespornt vom Erfolg ihrer ersten sportlich ausgerichteten Zeitmesser beschließt TUDOR in den 1950er-Jahren professionelle Einsatzinstrumente für die Tiefen der Gewässer zu entwickeln. Neben herausragendem technischen Vermögen punkten die Uhren durch ihre Langlebigkeit, ihre Robustheit und ihre moderate preisliche Ansiedlung. 1954 markiert das Jahr, in welchem die TUDOR Oyster Prince Submariner schließlich vorgestellt wird. Ein dankbarer und langjähriger Abnehmer der Uhren findet sich in der US Navy, sowie zwischen den 1960er-Jahren und den 1980er-Jahren in der Marine Nationale Française.

Bereits vor Einstellung der Produktion der TUDOR Oyster Prince Submariner im Jahre 1999 hatte sie sich als eine Kultuhr und begehrtes Sammlerobjekt etabliert. Dies nicht nur aufgrund der reichhaltigen Militärhistorie, sondern auch wegen der in Weiterentwicklungen des Zeitmessers verwendeten „Snowflake-Zeiger“. Diese sollten in den kommenden Jahren bis in die aktuelle Zeit das Design von TUDORS Sportuhren prägen. Insbesondere die im Jahre 2012 lancierte TUDOR Black Bay greift die Philosophie und das Vermächtnis der Oyster Prince Submariner auf und transportiert es gekonnt in die Gegenwart.

Die Manufakturkaliber TUDORS

Ein essenzieller Grundpfeiler der Philosophie des Firmengründers Hans Wilsdorf war stets, seine Uhren in einem moderaten Preissegment anbieten zu können. Dies gelang mitunter dadurch, dass TUDOR sich auf hochwertige Schweizer Uhrwerke von externen Zulieferern stützen konnte, die durch enge Zusammenarbeit Technik ganz nach den Ansprüchen TUDORS fertigten. Einen Meilenstein in Sachen Eigenständigkeit markierte das Jahr 2015. In eben diesem Jahr wurden die Modelle North Flag und Pelagos erstmalig mit vollständig selbst entwickelten und produzierten Manufakturkalibern ausgestattet.

Mit einer Gangreserve von 70 Stunden brachten die Uhrwerke die Zeitmesser sorglos über das Wochenende, ohne sie nach einer eventuellen zweitätigen Periode des Nichttragens wieder aufziehen zu müssen. 28800 Halbschwingungen pro Stunde und eine Siliziumfeder garantieren eine hohe Ganggenauigkeit unter jeden Umständen – ein Markenzeichen und kompromissloser Anspruch TUDORS.

Qualität in jeder Faser – TUDORS Textilarmband

Heutzutage allgegenwärtig waren NATO-Armbänder bis ins Jahr 2010 eher selten im Bereich der Luxusuhren anzutreffen. Wie viele Entwicklungen der Industrie können auch diese Armbänder ihre militärhistorischen Wurzeln zurückverfolgen. In den 1970er-Jahren den Streitkräften der NATO als Pflicht vorgeschrieben, gewährleisteten die Nylonbänder eine hohe Robustheit und flexible Wechseloptionen im Falle einer Beschädigung. Uhrenenthusiast:innen hatten diese vielseitigen Bänder schon seit Beginn der 2000er Jahre für sich entdeckt.

Und so war es die Marke TUDOR, die ein offenes Ohr für die Bedürfnisse und Wünsche der Sammler:innen hatte. In einer der letzten Posamentenwebereien Frankreichs, gelegen in der beschaulichen Region um Saint-Étienne, werden TUDORS Textilarmbänder nach traditioneller Jacquardtechnik gefertigt. Jacquardbänder zeichnen sich dank der Art ihrer Beschaffenheit durch eine unerschöpfliche Motiv-Vielfalt, sowie äußerste Haltbarkeit und Flexibilität aus. Dadurch sind sie von Beginn an leicht und angenehm zu tragen.

TUDORS Chronographen

Der Chronograph ist die heute beliebteste Komplikation innerhalb einer mechanischen Armbanduhr. Die praktische und im Alltag vielseitig anwendbare Funktion erlaubt den Träger:innen das Festhalten zeitlicher Events direkt am Handgelenk. Ursprünglich entwickelt wurden Chronographen für den Motorsport. Es galt, Runden zu stoppen, Bestzeiten festzuhalten und Intervalle zu bestimmen. Der Anspruch an solche Zeitmesser war von Beginn an hoch. Absolute Präzision war gefragt, welche gleichzeitig jedoch keine Abzüge in punkto Robustheit und Praktikabilität bedeuten durfte.

Mit der TUDOR Oysterdate Chronograph gelang TUDOR dieser Spagat im Jahre 1970. Das verbaute Handaufzugs-Uhrwerk trieb neben einer Datumsanzeige auch ein 45-Minuten-Register an. Der in Sammlerkreisen „Montecarlo“ genannte Nachfolger der Uhr erschien bereits im darauffolgenden Jahr. Aufgrund des einschlagenden Erfolges der Zeitmesser präsentierte das Haus TUDOR bereits 1976 eine neue Serie. Diese wurde erstmalig mit selbstaufziehendem Automatikuhrwerk ausgeliefert. Seitdem wird der ikonische Chronograph stetig weiterentwickelt und gipfelt zunächst im Jahre 2010 mit der Vorstellung und Einführung des TUDOR Heritage Chrono.

TUDOR Markenbotschafter

DAVID BECKHAM

Als Kind hatte David Beckham einen Traum. Immer, wenn er nach seinem späteren Berufswunsch gefragt wurde, antwortete er „Fußballspieler”. Dieser frühe Antrieb ließ ihn zu einem der renommiertesten, beliebtesten und erfolgreichsten Spieler in der Geschichte dieses Sports werden. Als Spieler bei drei bedeutenden Vereinen und mit 115 Einsätzen in der englischen Nationalmannschaft, davon 59 als Kapitän, verzeichnet er bedeutende Erfolge: sechs englische Meisterschaftstitel, zwei Major-League-Soccer-Cup-Siege, einmaliger spanischer Champion und einmaliger UEFA-Champion.