ALTHERR
Cartier

Beliebteste Cartier Kollektionen

Gründung und Heritage der Maison Cartier

Entdecken Sie die beeindruckende Welt von Cartier bei ALTHERR in Berlin und beginnen Sie mit einer Zeitreise.

Louis-François Cartier übernimmt 1847 die Werkstatt seines Meisters Adolphe Picard in Paris und schreibt damit die Geburtsstunde der Maison Cartier. Wenige Jahre später erwirbt Prinzessin Mathilde, Cousine des französischen Kaisers Napoleon III. erstmalig eine Kreation aus dem Hause Cartier, welches dadurch Bekanntheit und Prestige in der Pariser und internationalen Elite erlangt. Louis Cartier, der Enkel des Gründers, tritt 1898 in das Unternehmen ein. Er wird eine bedeutende Rolle in der Geschichte und Weiterentwicklung von Cartier spielen.

Louis Cartier entwarf 1904 die Cartier Santos, welche heute als erste moderne Armbanduhr und zugleich als erste Fliegeruhr bekannt ist. Des Weiteren legt sie den Grundstein der Akzeptanz von Armbanduhren für Herren, die noch lange Taschenuhren bevorzugten. Im selben Jahr wird Cartier zum Lieferanten der königlichen Höfe von Spanien, Siam, Russland und vielen anderen Ländern.

1917 ist die Geburtsstunde der Cartier Tank, die zwei Jahre später offiziell auf den Markt gebracht wird. Der Zeitmesser gilt als eines der ikonischen Uhrendesigns des 20. Jahrhunderts.

Cartier Schmuck und Uhren im Zeitverlauf

Jeanne Toussaint übernimmt 1933 als Nachfolgerin von Louis Cartier die künstlerische Leitung. Sie bleibt 37 Jahre an der Spitze dieser Abteilung und prägt die Ausstrahlung / Wahrnehmung Cartiers und verleiht dem Schmuck der Maison ihre eigene Handschrift durch leuchtende Farbvielfalt, den Einsatz von Gelbgold als Farbe, mehr Volumen, Bewegung und Geschmeidigkeit. Jeanne Toussaint war unter dem, für die Expression des modernen Cartier bedeutsamen Spitznamen „La Panthère“ bekannt.

Die 60er und 70er Jahre sind geprägt von ikonischen Kreationen Cartiers: Die Cartier „Crash“ wird 1967 durch ein Erlebnis in London inspiriert, die „Les Must“ Kollektionen werden vorgestellt, Cartier New York kreiert den „Love“ Armreif und die Santos erlebt 1978 ihren Relaunch. Kurz darauf folgen der Entwurf der „Panthère de Cartier“ und der „Pasha de Cartier“.

2005 ist Cartier Gründungsmitglied des Responsible Jewellery Council. Das RJC ist eine gemeinnützige Organisation mit der Aufgabe ethisch, sozial und ökologisch verantwortungsvolle Verfahren zu fördern, in denen die Menschenrechte geachtet werden, in der gesamten Lieferkette der Schmuckherstellung vom Abbau bis zum Einzelhandel. Unter anderem für die Gewinnung von Diamanten, Gold und Platinmetallen.

Cartier Santos - Ikone eines brasilianischen Fliegerpioniers

Die Cartier Santos, eine der beliebtesten Kollektionen der Marke Cartier, existiert seit weit mehr als 100 Jahren. Die Anfänge datieren sich zurück auf das Jahr 1904, als Louis Cartier einen Zeitmesser für seinen guten Freund, einen brasilianischen Fliegerpionier namens Alberto Santos-Dumont, kreierte. Dies geschah vor dem Hintergrund, dass Santos-Dumont zum Steuern seines Flugapparates beide Hände benötigte. Die damals üblichen Taschenuhren waren also ungeeignet. So bat er Louis Cartier um Hilfe. Die erste Fliegeruhr und eine der ersten Herren-Armbanduhren überhaupt war geboren und ebnete den Weg in ein neues Zeitalter.

Die Cartier Santos wurde 1911 offiziell auf ihren Namen getauft und der Kreation von 1904 nahezu baugleich auf den Markt gebracht. Im Laufe der Jahre veränderte die Uhr sich in ihrem Stil kontinuierlich, behielt aber immer einige charakteristische Merkmale. Zu diesen zählen die eckige Gehäuseform, sichtbare Schrauben auf der Lünette, eine mit einem Schmuckstein verzierte Krone und ein leicht abzulesendes Zifferblatt mit römischen Ziffern.

Designgeschichte mit der Cartier Tank

Die unverwechselbaren Designs der Maison Cartier beruhen auf vier großen gestalterischen Prinzipien: Reinheit der Linie, Präzision der Form, Perfektion der Proportionen und edle Details. Das setzte Louis Cartier schon 1917 in einer völlig neue Uhrenform um. Inspiriert von der Silhouette eines Panzers aus der Vogelperspektive sind die markantesten Charakteristika der Cartier Tank die zwei parallelen Seitenstege. Diese repräsentieren die Gleisketten des Panzers, während das Gehäuse den Fahrerstand darstellt. Das Design der Bandanstöße fügt sich nahtlos, fast integriert, wie eine Verlängerung des Armbands in das Ensemble ein. Diese Harmonie von Gehäuse, Bandanstoß und Armband war einzigartig, wegweisend, neu und edel. Die Inspiration für die Tank fand Louis Cartier während des ersten Weltkrieges und die Lancierung des noblen Zeitmessers war 1919 zur Feier des Kriegsendes. Neben der originalgetreuen Tank Louis Cartier als Ursprungsversion existieren unter anderem die Linien Tank Must, Tank Américaine, Tank Française, Tank MC, Tank Asymétrique und Tank Cintrée.

Sportliche Eleganz mit der Pasha de Cartier

Die Ursprünge der Pasha de Cartier finden sich 1931/1932, als der Pasha von Marrakesh, Thami El Glaoui ein Unikat bei Louis Cartier bestellte, eine Golduhr, die robust und wasserdicht für das tägliche Schwimmen sein sollte, sowie auch edel genug, um sie bei formellen Staatsanlässen zu tragen.

Diesem Unikat entnahm die Designikone Gerald Genta seine Inspiration für die 1985 offiziell erschienene Pasha de Cartier, die augenblicklich für Begeisterung sorgte. Sie verkörperte die perfekte Balance aus Luxus und sportlicher Eleganz und hatte zudem einen hohen Wiedererkennungswert, aufgrund der prominenten Bandanstöße.

Die Pasha de Cartier setzt auf eine markante grafische Signatur, die seit mehr als 35 Jahren nahezu unverändert bestehen bleibt – ein Quadrat in einem Kreis. Komplettiert wird das ausdrucksstarke, extrovertierte Design der Pasha de Cartier mit thermisch gebläuten Zeigern in Rautenform.

Nach dem Relaunch 2020 wurde die Pasha de Cartier Kollektion um zwei neue Modelle erweitert: Einen Chronographen und ein Modell aus Roségold und Edelstahl.

Uhrmacherkunst rund um den Genfer See

Die Uhrwerke aus dem Hause Cartier stehen seit jeher für feine Uhrmacherkunst und den Anspruch, traditionelles Handwerk mit modernen Ansätzen und Technologien zu vereinen. Strenge Auflagen gewährleisten Zuverlässigkeit, Ganggenauigkeit und eine hohe Gangstabilität unter allen Eventualitäten des Alltags. Um dies zu gewährleisten, werden Materialien bedacht ausgewählt und die individuellen Fertigungsschritte präzise kalkuliert. Sie sind zudem einer stetigen Kontrolle unterworfen, um eine gleichbleibend herausragende Qualität zu gewährleisten.

Gefertigt werden die Kaliber des Hauses in verschiedenen Standorten. So produzieren neben der Werkstätte in La Chaux-de-Fonds diverse Ateliers rund um den Genfer See teils hochkomplexe mechanische Wunderwerke – von Monodrücker Säulenradchronographen bis hin zum fliegenden Tourbillon. Seit 2009 ist man im Hause Cartier stolz darauf, zunehmend mehr ganz und gar selbst entwickelte, produzierte und montierte Werke in seinen Zeitmessern zu verbauen. Feinuhrmacherei und Effizienz zu vereinen war schon immer der höchste Anspruch Cartiers. So ist es nicht verwunderlich, dass jedes der verbauten Kaliber den Linien und der Schönheit der Uhren folgen muss, in denen es verbaut wird. So entstehen Uhrwerke, die weit mehr sind, als das reine Herz der mechanischen Armbanduhr. Sie sind Teil und Fundament des Charakters, des Charms und der Ästhetik der Zeitmesser von Cartier.

Die puristische Eleganz der Panthère de Cartier


Mit der Übernahme der künstlerischen Leitung durch Jeanne Toussaint 1933 prägt sie in den Folgejahren und auch schon vor der Übernahme der Abteilung maßgeblich die Maison Cartier. Bekannt unter dem Spitznamen „La Panthère“ ist eine ihrer Kreationen die erste gleichnamige (“Panthère”) Damenuhr im Jahre 1914.

 

Im Jahre 1983 wurde die aktuelle, neu entworfene Panthère de Cartier lanciert. Das fünfgliedrige Armband erinnert an die geschmeidigen Bewegungen eines Panthers und war daher namensgebend für den edlen Zeitmesser. Anfangs war die vornehmlich als Schmuckstück konzipierte Uhr nur in Edelmetallen erhältlich, bis die Linie in den 1990er Jahre mit Modellen aus Edelstahl ergänzt wurde. Bei dieser Schmuckuhr par excellence, setzt die Maison Cartier einerseits auf klare Linien, besticht jedoch andererseits mit geschmeidiger Kreativität im Design. Charakteristika der Panthère sind schwertförmige Zeiger aus gebläutem Stahl, die klassischen römischen Indizes und die mit einem blauen Spinell besetzte Krone. Die diamantbesetzten Varianten aus 18-karätigem Gold zeichnet eine brilliantenbesetzte Krone aus. Mit diesem zeitgenössischen Design ist die Panthère zu einem weiteren unverwechselbaren Klassiker der Cartier Kollektion aufgestiegen.

 

Die Cartier Santos Kollektion - von Edelmetallen bis Stahl


1904 als Ikone eines Fliegerpioniers in Stahl gestartet, sind heute die Modelle der Santos De Cartier in verschiedenen Gehäusematerialien erhältlich. Uhrenliebhaber:innen können zwischen kühl-elegantem Edelstahl, hochwertigem Gelbgold, Weißgold oder dem wärmer imponierenden Rotgold wählen. Auch was die Armbänder betrifft, ist der Zeitmesser vielseitig. Bei den anschmiegsamen Edelstahl- und Edelmetallbandvarianten der Santos de Cartier ist ein weiteres Band im Lieferumfang enthalten, um der Uhr ein komplett neues Gesicht zu geben. Neben dem Edelstahlarmband mit der hochgelobten SmartLink Längenverstellung erhalten die Kundinnen und Kunden ein zweites Armband aus Kalbsleder mit austauschbarer Doppelfaltschließe. Beide Armbänder sind mit dem Quick-Switch Wechselsystem ausgestattet und lassen sich so ohne Werkzeug binnen Sekunden austauschen. So findet sich garantiert immer der passende Look.

In Handarbeit veredelte Uhren mit Diamantbesatz halten Extravaganz bereit.

 

Das wohl meistgefragteste Modell ist jedoch die Cartier Santos in Stahl. In der heutigen Zeit, in der simplizistische, sportlich-elegante Uhren aus Edelstahl mehr im Trend sind denn je, hat Cartier seit einigen Jahren eine Vorreiterrolle inne.

 

Die besonderen Merkmale der Santos


Die 1904 entworfene Santos beruht auf den vier gestalterischen Prinzipien der Maison Cartier: Reinheit der Linie, Präzision der Form, Perfektion der Proportionen und edle Details. Eine Vielzahl an optionalen Gehäusedurchmessern hält für jedes Handgelenk die passende Santos bereit. Damen und Herren tragen die Uhren gleichermaßen gerne und können zwischen kleinen, mittleren, großen und extragroßen Modellen wählen. Des Weiteren kann man in der Santos Kollektion zwischen der Santos de Cartier und der Santos-Dumont wählen. Die Santos-Dumont ist dem Ursprungsmodell von Alberto Santos-Dumont noch ähnlicher und versprüht klassischen Flair.

 

Aufgrund des integrierten Bandanstoßes und der eckigen Form trägt sich eine Cartier am Handgelenk immer wohlproportioniert. Dem geschwungenen Gehäuse und seiner eleganten Bürstung sitzt die berühmte verschraubte Lünette auf, welche glänzend poliert ist. Zwischen zwei prominenten Kronenschützern sitzt die Mehrkantkrone, welche von einem facettierten, synthetischen Cabochon abgeschlossen wird. Mit einer Bauhöhe von nur 8,83 mm ist die Uhr flach und eignet sich perfekt als täglicher Begleiter, der zum eleganten Dress und dem T-Shirt eine gleich gute Figur macht. 100 m Wasserdichtigkeit tragen zudem zur Alltagstauglichkeit bei. Elegante Schwertzeiger zeigen die Stunden und Minuten an, während der Sekundenzeiger die ikonische Skalierung im Zentrum abläuft. Die Zeitmesser der Santos Kollektion strahlen  Selbstbewusstsein, Klassik und zeitlose Eleganz aus.

 

Die stilvollen Designvarianten der Cartier Tank


Die originaltreue Tank Louis Cartier stellt die Ursprungsversion und damit den Ausgangspunkt der Cartier Tank dar. Neben ihr existieren die Linien Tank Must, Tank Américaine, Tank Française, Tank MC, Tank Asymétrique und Tank Cintrée. Im Laufe der Zeit wurden diese Abwandlungen der Tank von den begabten Designern der Maison Cartier kreiert.

 

Die Tank Cintrée wurde 1921 geschaffen, um mit ihrer gewölbten, sich an das Handgelenk anschmiegenden Form modebewusste Damen anzusprechen, während die Tank Asymétrique mit ihrem parallelogrammförmigen Gehäuse 1936 noch disruptiver wirkte als die ohnehin schon seltene rechteckige Uhrenform. 1989 schrieb die Tank Américaine mit ihrem von der Cintrée inspirierten gewölbten Gehäuseform die Erfolgsgeschichte weiter und bot nun Platz für Komplikationen. 1996 wird die Tank in Form der Tank Francaise besonders edel und expressiv neu aufgelegt.

 

Die 1917 geschaffene erste Version der Tank gilt indes als erste Unisex-Uhr in der Geschichte. Heute begeistert sie mit der breiten Kollektion, den verschiedenen Unterkollektion und der großen Auswahl an Leder-, Stahl- und Edelmetallbändern. Dadurch können Damen und Herren ihre persönliche Variante wählen, die gleichwohl die DNA der Ursprungs-Tank in sich trägt und unverkennbar Cartier ist.

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