Der Goldschmied Hermann Niessing gründete 1873 in Vreden eine Schmuckwerkstatt für Devotionalien. Das erste Produktprogramm enthielt neben kirchlichem Schmuck, auch Trauringe. Als Punzzeichen verwendete man ein Herz, das von rechts nach links von einem Pfeil durchbohrt wurde, im Herzen befand sich ein großes "N". Dieses Zeichen findet bis heute Verwendung.

Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte die Familie Niessing sich nahezu vollständig auf Trauringe und schon kurz darauf wird Niessing zum führenden Trauringhersteller in Deutschland. In dem Jahr 1970 legten Ulla Exner und der Architekt Max von Hausen, die Grundsteine für eine neue Unternehmensstrategie und starteten den Aufbau zur Schmuckmarke. Das Design basiert bis heute auf den Prinzipien des Bauhauses.

Neun Jahre später wurde der erste Niessing Spannring entwickelt. Eine Ringschiene und ein schwebender Brillant - mehr braucht es nicht für das Original. Der preisgekrönte Ur-Entwurf wurde sogar urheberrechtlich geschützt und als Kunstwerk anerkannt.

Kurze Zeit später wurden auch die bekannten neuen Farbgold-Legierungen wie classic red, fine rose, spring green, sand gray und gray eingeführt. 2016 schließt Niessing mit den Goldlegierungen Rosewood und Ivory dann den Farbkreis. Das Farbspektrum von Niessing ist weltweit einzigartig

Seit 1873 und bis zum heutigen Tag ist die Manufaktur mit ihren Werkstätten das Herz von Niessing. Alle Schmuckstücke werden in Vreden gefertigt: Vom Schmelzen der Goldbarren bis hin zum fertigen Schmuckstück, bei Niessing ist die gesamte Manufaktur unter einem Dach.