Tag Heuer

Tag Heuer

Seit über 150 Jahren schreibt TAG Heuer Uhrengeschichte und prägte durch die Pionierarbeit auf dem Gebiet der Präzisionstechnik und Chronographen-Herstellung die Uhrenindustrie maßgeblich.  

Die Zeitmessung gehört gewissermaßen zur DNA von TAG Heuer. Eine Kernkompetenz der Schweizer Uhrenmanufaktur die bereits seit der Gründung im Jahr 1860 gepflegt und weiter ausgebaut wird. Das Bestreben immer präziser Messinstrumente für die Sportzeitmessung herzustellen brachte viele Innovationen hervor und machte Heuer zum Zeitnehmer bei mehreren olympischen Spielen und Motorsportveranstaltungen.

Aber insbesondere die Jahrzehnte lange Zusammenarbeit in der Zeitmessung als auch das Sponsoring von Rennställen wie der Scuderia Ferrari prägten die Wahrnehmung der Marke. Uhren wie die TAG Heuer Carrera oder die TAG Heuer Monaco gehören heute zu den Klassikern unter den Sportuhren und sind bei Uhrenliebhabern auf der ganzen Welt gekannt.

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Tag Heuer
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  1. Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 45 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  2. Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 43 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  3. Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 41 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  4. Tag Heuer Formula 1 WAZ1110.BA0875
    1.050,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 41 mm
    Wasserdichtigkeit 20 Bar
    Glas Saphirglas
  5. Tag Heuer Formula 1 WAZ1010.BA0842
    1.150,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 43 mm
    Wasserdichtigkeit 20 Bar
    Glas Saphirglas
  6. Tag Heuer Carrera Quarz WAR1311.BA0778
    1.400,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 32 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  7. Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 43 mm
    Wasserdichtigkeit 20 Bar
    Glas Saphirglas
  8. Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 36 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  9. Tag Heuer Carrera Quarz WBK1312.BA0652
    1.800,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 36 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  10. Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 41 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  11. Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 39 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  12. Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 32 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  13. Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 43 mm
    Wasserdichtigkeit 20 Bar
    Glas Saphirglas
  14. Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 32 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  15. Tag Heuer Link Quarz 32 mm WBC1319.BA0600
    4.050,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 32 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  16. Tag Heuer Link Quartz 32 mm WBC1318.BA0600
    2.150,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 32 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  17. Tag Heuer Link Quartz 32 mm WBC1317.BA0600
    1.500,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 32 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  18. Tag Heuer Carrera Calibre 9 WAR2419.BA0776
    1.950,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 28 mm
    Wasserdichtigkeit 5 Bar
    Glas Saphirglas
  19. Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 41 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  20. Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 45 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  21. Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 45 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  22. Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 43 mm
    Wasserdichtigkeit 20 Bar
    Glas Saphirglas
  23. Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 40,5 mm
    Wasserdichtigkeit 30 Bar
    Glas Saphirglas
  24. Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 43 mm
    Wasserdichtigkeit 30 Bar
    Glas Saphirglas
  25. Tag Heuer Carrera Calibre 5 WAR211A.BA0782
    2.250,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 39 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  26. Tag Heuer Carrera Calibre 5 WAR211B.BA0782
    2.250,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 39 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  27. Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 42 mm
    Wasserdichtigkeit 20 Bar
    Glas Saphirglas
  28. Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 43 mm
    Wasserdichtigkeit 30 Bar
    Glas Saphirglas
  29. Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 43 mm
    Wasserdichtigkeit 20 Bar
    Glas Saphirglas
  30. Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 45 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  31. Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 43 mm
    Wasserdichtigkeit 20 Bar
    Glas Saphirglas
  32. Tag Heuer Aquaracer Quarz WAY101C.BA0746
    1.600,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 43 mm
    Wasserdichtigkeit 30 Bar
    Glas Saphirglas
  33. Tag Heuer Aquaracer Quarz WAY101A.BA0746
    1.600,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 43 mm
    Wasserdichtigkeit 30 Bar
    Glas Saphirglas
  34. Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 43 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  35. Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 45 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  36. Tag Heuer Aquaracer Quarz WAY131K.BA0748
    1.400,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 35 mm
    Wasserdichtigkeit 30 Bar
    Glas Saphirglas
  37. Tag Heuer Aquaracer Quarz WAY131S.BA0748
    1.400,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 35 mm
    Wasserdichtigkeit 30 Bar
    Glas Saphirglas
  38. Tag Heuer Link 32 mm WBC1311.BA0600
    1.500,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 32 mm
    Wasserdichtigkeit 30 Bar
    Glas Saphirglas
  39. Tag Heuer Link 32 mm WBC1350.BA0600
    2.150,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 32 mm
    Wasserdichtigkeit 30 Bar
    Glas Saphirglas
  40. Tag Heuer Link Calibre 5 WBC2112.BA0603
    2.700,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 41 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  41. Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 41 mm
    Wasserdichtigkeit 20 Bar
    Glas Saphirglas
  42. Tag Heuer Carrera Quarz WBG1311.FT6116
    1.800,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 36 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  43. Tag Heuer Aquaracer Quarz WAY1310.BA0915
    1.300,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 32 mm
    Wasserdichtigkeit 30 Bar
    Glas Saphirglas
  44. Tag Heuer Aquaracer Quarz WAY1313.BA0915
    2.000,00 € inkl. MwSt.
    Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 32 mm
    Wasserdichtigkeit 30 Bar
    Glas Saphirglas
  45. Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 36 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  46. Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 43 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  47. Uhrwerk Mechanisch, Automatikaufzug
    Durchmesser 45 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
  48. Uhrwerk Quarzwerk
    Durchmesser 36 mm
    Wasserdichtigkeit 10 Bar
    Glas Saphirglas
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Die TAG Heuer Geschichte

Edouard Heuer eröffnet seine erste Uhrwerkstatt und die Heuer Geschichte beginnt

In dem kleinen Ort Saint-Imer im Schweizer Jura entwickelte sich Mitte des 18. Jahrhunderts die Uhrmacherei. Zahlreiche Uhrenwerkstätten, Niederlassungen und Manufakturen eröffneten und machten Saint-Imer zu einer Uhrenhochburg. So zog es auch den 14-jährigen Edouard Heuer von seinen Heimatort Brügg in die kleine Uhrenstadt. Dort erlernte er das Uhrmachhandwerk und eröffnete im Jahr 1860 im Alter von zwanzig Jahren seine erste Uhrenwerkstatt. Die über 150-jährige TAG Heuer Geschichte begann.

Einige Jahre später wuchs sowohl die Familie Heuer als auch das Uhrengeschäft stark. Daraufhin entschloss Edouard Heuer im Jahr 1866 ein stattliches Gebäude in seiner Heimatstadt Brügg anzumieten und den Unternehmenssitz zu verlegen. Der im selben Jahr ausgebrochene Österreichisch-Preußische Krieg führte zu einer allgemein schlechten wirtschaftlichen Lage und so nutzte Edouard Heuer die Zeit um an einem Patent für einem Kronenaufzug zu arbeiten. Im Jahr 1869 erhielt er dafür sein erstes Patent. Kurz darauf zog das Unternehmen in die aufstrebende Uhrenstadt Biel.

 

Der Handel mit Lagersteinen und Pionierarbeit auf dem Gebiet der Chronographen

Ende der 1870er erblühte die amerikanische Uhrenindustrie und der für Schweizer Uhrenhersteller wichtige amerikanische Markt war in Gefahr. Um sich in dieser schweren Zeit abzusichern und ein zweites Standbein aufzubauen ging Heuer 1878 eine Geschäftsbeziehung mit Edelsteinspezialisten Fritz Lambelet ein. Das Unternehmen firmierte unter dem Namen Heuer, Lambelet & Cie und konzentrierte sich neben dem Verkauf von Lagersteinen auf die serienmäßige Herstellung von Chronographen und Stoppuhren.

Zu dieser Zeit wagten nur wenige Uhrmacher die serienmäßige Herstellung von Chronographen. Die Herstellung war zu komplex und musste zunächst vereinfacht werden. Doch dazu waren zahlreiche Innovationen auf dem Gebiet der Chronographen-Technik und Herstellung notwendig und Edouard Heuer leistet einen wesentlichen Beitrag dazu.

Er erhielt zum Beispiel im Jahr 1882 für die Erfindung eines perfektionierten Chronographen-Mechanismus sein zweites Patent und leistete mit dem darin beschriebenen Schaltrad-Mechanismus für die Start, Stopp und Nullstellung Pionierarbeit für moderne Chronographen. 

Gleichzeitig suchte er nach Wegen um die Herstellung von Chronographen zu vereinfachen. Die damals genutzten Kupplungen in den Chronographen bestanden aus etlichen Komponenten die hergestellt, verarbeitet und montiert werden mussten. Jeder einzelne Schritt und jede Komponente kosteten Heuer Zeit und Geld. Mit der Entwicklung und der Patentierung des mittlerweile legendären Schwingtreib im Jahr 1887 fand Edouard Heuer eine elegante und effiziente Lösung. Der Schwingtrieb benötigte deutlich weniger Komponenten für den Chronographen-Mechanismus und vereinfachte dadurch die serienmäßige Herstellung der Chronographen. Der Schwingtrieb-Kupplungsmechanismus von Heuer war so genial, dass er bis heute in Chronographen verschiedener Hersteller zu finden ist.

Die Innovationskraft und Präzision mit der Heuer sich der Herstellung seiner Taschen-Chronographen widmete blieb nicht lange unbemerkt. 1889 wurde er auf der Pariser Weltausstellung für seine herausragenden Taschen-Chronographen mit einer Silber-Medaille ausgezeichnet. In den kommenden Jahren wuchs das Unternehmen schnell und entwickelte sich zu einem wichtigen Chronographen-Werk-Lieferanten.

 

Der erste Generationswechsel und die Erschließung neuer Märkte

Nach dem frühen Tode von Edouard Heuer im Jahr 1893 übernahmen seine Söhne Jules-Edouard und Charles-Auguste die Geschäftsführung und begannen das Unternehmen für die Zukunft neu Auszurichten.

Neben der Weiterentwicklung der vorhandenen Chronographen suchten die Brüder auch nach neuen Märkten und Zielgruppen. So wurde zum Beispiel im Jahr 1895 das Patent für ein wasserdichtes Taschenuhr-Gehäuse und 1908 ein Patent für eine Pulsmessskala erworben.

Als im Jahr 1908 das umsatzträchtige Geschäft mit den Lagersteinen schlagartig wegbrach begann die Firm Heuer die Exporte in die USA auszubauen. In Kooperation mit den New Yorker Juwelier Henry Freund wurden ab 1910 Heuer-Uhren unter dem Name Rose in Amerika verkauft.

1911 erhielt Charles-Auguste Heuer ein Patent für den ersten Boarduhr-Chronographen. Ein Reisezeitmesser mit dem Name TIME OF TRIP. Dieser war für die Montage an Armaturenbrettern jeder Art vorgesehen und legte den Grundstein für die Zeitmessung im Motorsport.

Kurze Zeit später begann Heuer neben den Taschenchronographen auch Armbanduhren herzustellen. Zunächst Damenarmbanduhren im Jahr 1912 und im Jahr 1914 den ersten Armband Chronographen aus dem Hause Heuer.

1916 ließ sich Heuer mit dem Mikrographen ein Patent für die genauste Stoppuhr der Welt erteilen und begann noch im selben Jahr darauf basierende Uhren anzubieten. Der Mikrograph ermöglichte Zeitmessungen mit einer Stoppgenauigkeit von 1/100-Sekunden und die Microsplit-Stopp-Uhr könnte zwei gleichzeitige Messung vornehmen. Neben dem Micrographen und der Microsplit bot Heuer mit dem Semikrograph und der Semicrosplit auch Stoppuhren mit einer Stoppgenauigkeit von 1/50-Sekunden an. Aufgrund dieser herausragenden Leistungen ist es nicht verwunderlich, dass Heuer fortan der offizielle Zeitnehmer bei mehreren olympischen Spielen wurde.

Und auch die Boarduhr TIME of TRIP erlebte im Jahr 1919 einige Jahr nach ihrer Patentierung einen großen historischen Erfolg als sie bei dem Amerikaflug im Zeppelin ZR III verbaut wurde.   

 

Der zweite Generationswechsel und Lancierung wasserdichter Armbandchronographen

Nach dem Tod von Charles-Auguste im Jahr 1923 übernahmen dessen Söhne Charles-Edouard und Hubert Heuer die Geschäftsleitung und trugen das Heuer-Erbe fort.

1924, ein Jahr nach dem Tod von Charles-Auguste erreichte der von ihm entwickelte TIME of TRIP großen kommerziellen Erfolg.  Die Firma S. Smith & Sons Motors Accessories Limited bestellte über 2.000 Exemplare der Boarduhr und 1929 wurde der TIME OF TRIP bei der Erdumrundung im Graf Zeppelin verbaut.

1933 folgte mit der Lancierung der AUTAVIA ein würdiger Nachfolger für die Boardurhr TIME OF TRIP. Der Name AUTAVIA setzte sich aus den beiden Wörtern Automobil und Aviatik zusammen und trug den wachsenden Anforderungen aus dem Automobilsport und der Luftfahrt Rechnung. Die Boarduhr bot mehr Stoppuhrfunktionen als der TIME OF TRIP und wurde in Rennfahrzeugen und Flugzeugcockpits verbaut. Häufig auch in Form eines Boardinstruments bestehend aus der Stoppuhr AUTAVIA und einer Uhr mit Acht-Tage-Werk namens HERVUE.  

Auch die Entwicklung der Armbandchronographen wurde weiter vorangetrieben. Heuer erkannt, dass ein guter Armbandchronograph nicht nur sehr präzise sein musste sondern auch alltagstauglich. Insbesondere durften Wasser und Schweiz den Uhren keinen Schaden zuführen. Mit der Lancierung des ersten wasserdichten Armbandchronographen im Jahr 1939 verband Heuer seine präzisen Uhrwerke mit wasserdichten Gehäusen. Die neue Funktionalität kam gut an und Heuer erhielt im Jahr 1942 einen Auftrag für die Herstellung von Militärchronographen. Seitdem werden im Hause Heuer nur noch wasserdichte Chronographen hergestellt.

Die wasserdichten Gehäuse eröffnet neue Möglichkeiten und so wurden ab 1949 verschiede Modelle für Seeleute, Segler und Sportler angeboten. Die Solunar aus dem Jahr 1949 stellte zum Beispiel neben der Zeit auch die Gezeiten, Sonnen- und Mondperioden dar. 1950 folgte mit der Weiterentwicklung der Solunar der Mareograph. Diese in Amerika unter dem Name Seafarer bekannte Uhr besaß neben den Funktionen der Solunar auch ein Regattazifferblatt. 1962 folgte mit dem Yachting Timer dann eine spezielle Uhr für das Regattasegeln.           

 

Jack Heuer und die enge Verbindung mit dem Motorsport

1958 tritt Charles-Edouard Heuers Sohn, Jack Heuer, dem Unternehmen bei und beginnt einige Jahre später mit der Entwicklung seiner ersten Uhr. 1963 veröffentlicht der Motorsportenthusiast dann die Carrera. Eine Uhr die nach dem legendären Rennen Carrera Panamericana benannt wurde und der Beginn der engen Verbundenheit zwischen Heuer und dem Motorsport war. Zwar war Heuer bereits in der Vergangenheit bei Motorsportveranstaltung tätig und gab Uhren wie der Autavia oder der Stoppuhr Sebering sportlich ausgerichtet Namen, doch mit Jack Heuer und der Carrera begann die bis heute andauernde Verbundenheit mit dem Motorsport.  

1969 entwickelte Heuer in Kooperation mit den Marken Breitling, Büren und Dubois Dépraz einen der ersten Automatikchronographen. Das bei Heuer unter dem Namen Calibre 11 bekannt Kaliber wurde in Neuauflagen der Uhren Autavia, Carerra sowie in der Monaco verbaut. Jack Heuer wusste, dass Kooperationen mit Rennfahrend und Rennställen für die Wahrnehmung der sportlichen Automatikchronographen nützlich sein würden. So kam es, dass er 1969 seine erste Partnerschaft mit dem Schweizer Formel 1-Pilot Jo Siffert einging.

Die Partnerschaft mit Jo Siffert führt über einen glücklichen Zufall dazu, dass Steve McQueen die Heuer Monaco im Filmklassiker Le Mans trug und die Uhr auf der ganzen Welt bekannt machte.  1971 folgte eine fast 10-jährige Partnerschaft mit dem Team Ferrari. Über die Jahre wurden zahlreiche nach Rennstrecken benannte Uhren und spezielle Messinstrumente entwickelt. Darunter zum Beispiel der Montreal Chronograph aus dem Jahr 1972, der Silverstone Chronograph aus dem Jahr 1974 und der Daytona Chronograph aus dem Jahr 1976. Seitdem ist die Marke Heuer aus dem Motorsport nicht mehr wegzudenken.

 

TAG Heuer ist aus dem Leistungssport nicht mehr wegzudenken

Mit der Einführung der Serie 2000 im Jahr 1983 brachte Heuer eine professionelle Sportuhr mit einer Wasserdichtigkeit von 200 Meter auf den Markt. In den darauffolgenden Jahren begann Heuer sein Engagement im Segelsport und stellt Bote für einige der bekanntesten Segelveranstaltungen. Darunter die Transatlantik-Einhand-Segelregatta Route du Rhum und Weltumsegelungen die mit der Jules Verne Trophy ausgezeichnet werden.

Neben dem Segelsport war Heuer auch bei zahlreichen Wintersportveranstaltung vertreten und auch das Engagement im Motorsport wurde fortgeführt. 1988 wurde der McLaren Fahrer Ayrton Senna zum TAG-Heuer Markenbotschafter und war in Werbekampagnen wie der Six Features und Don't crack under pressure zusehen. Ab 1992 wurde TAG Heuer der offizielle Zeitnehmer der Formel 1.

Zu dieser Zeit brachte TAG Heuer viele Uhren mit Bezug zum Motorsport heraus. Darunter die sportliche elegante S/el series im Jahr 1987 und Uhren aus besonderen Materialien wie die aus Edelstahl und Glasfaser bestehende Formular 1 oder mehrere aus Titanium bestehende Kirium-Uhren die im Zeitraum von 1997- 2001 lanciert wurden. Weitere Highlights waren die Chronographen mit höchst präziser Stoppgenauigkeit Monza Calibre 36 aus dem Jahr 2001, Mikrograph F1 aus dem Jahr 2002 und der Mikrotimer aus dem Jahr 2003.

 

Wiederaufleben der legendären Uhren mit fortschrittlichster Technik

Ab 2003 begann TAG Heuer seine traditionsreichen Uhrenmodelle mit technologischen Innovationen aus dem eigenen Hause wiederaufleben zu lassen. Klassische Uhren wie die Carrera aus dem Jahr 1963, die Monaco aus dem Jahr 1969 und einige weitere Uhren wurden in neu aufgelegen Kollektionen und Sondermodellen lanciert. So blieb TAG Heuer seiner langen Geschichte und der Kernkompetenzen als Innovator auf dem Gebiet der Zeitmessung treu.

 

Die Evolution der Monaco

Den Startschuss für die Symbiose aus dem Klassischen und dem Neuen gab 2003 die Monaco Sixty Nine. Eine Konzeptuhr die in einem quadratischen Wechselgehäuse sowohl ein Handaufzugswerk als auch einen digitalen Chronographen vereint. 2004 folge die mit der Monaco V4 die nächste Konzeptuhr. Eine Uhr dessen Uhrwerk vom Rennsport inspiriert wurde und durch eine Kombination von Riemen, lineare Schwungmasse und Kugellagern angetrieben wurde. Mit den Modellen Monaco Calibre 360 LS aus dem Jahr 2006 und Monaco Twenty-Four aus dem Jahr 2009 folgen weitere Uhren mit besonderen Funktionen wie der linearen Sekunde oder extremer Stoßfestigkeit. Doch das Highlight aus dem Jahr 2009 war die anlässlich des 150. Geburtstag lancierte Monaco V4. Die bereits 2004 als Konzeptuhr vorgestellte Uhr ging nun in die Serienfertigung.  

Die Evolution der Carrera

Auch die Carrera-Serie erlebte eine Wiedergeburt. Moderne Interpretationen der klassischen Uhr wurden mit den Modellen Carrera Calibre 360 Roségold, Grand Carrera by TAG Heuer und der Grand Carrera Calibre 36 RS Caliper zwischen 2006 und 2008 angeboten. 2010 folgte dann mit der TAG Heuer Carrera 1887 Kollektion eine Neuauflage in enger Anlehnung an die klassische Carrea aus dem Jahr 1963. Ausgestattet mit dem Hauseigenen Kaliber Calibre 1887 und im Design klassisch elegant gehalten ist die TAG Heuer Carrera 1887 Kollektion eine Hommage an das Ursprungsmodell sowie den Schwingtrieb aus dem Jahr 1887. 2003 wurden mit den TAG Heuer Carrera MikroPendulum und TAG Heuer Carrera MikroPendulumS wieder moderne und höchst innovative Modelle der Carrera lanciert. Das TAG Heuer Carrera MikroPendulum war der erste durch Magneten regulierte Chronograph und das TAG Heuer Carrera MikroPendulumS das weltweit erste magnetische Doppel-Tourbillion.

Die Serie 2000 wird zur Aquaracer-Kollektion

Im Jahr 2003 lässt TAG Heuer die Serie 2000 unter dem Name Aquaracer wiederaufleben. Wie schon Uhren der Serie 2000 richtete sich die Aquaracer-Kollektion an Tauscher und Segler aber ebenso an alle die eine alltagstaugliche Uhr suchten. Den Spagaten zwischen professioneller Wassersportuhr und schicker Uhr für alle Anlässe meisterte die Aquaracer durch ihre Funktionalität und ihr elegantes Design mit Leichtigkeit.

Die Evolution der Mikro-Modelle

Auch die Entwicklung der hoch präzisen Armbandstoppuhren ging im Jahr 2011 mit der Neuauflage des Modells Mikrograph weiter. Das neue Modell bot einen großen zentralen Zeiger für die 1/100stel-Sekunde und verbesserte dadurch die Ablesbarkeit. Die Modelle   Mikrogirder und Mikrotimer Flying 1000 aus dem Jahr 2012 waren sogar noch präziser. Sie stoppen Zeiten mit einer Genauigkeit von 5/1.000stel-Sekunden bzw. 1/1.000ste-Sekunden.

 

TAG Heuer Carrera

Tiefe Verbundenheit zum Motorsport und ein elegantes Design

Die TAG Heuer Carrera-Kollektion ist das Herzstück der Marke TAG Heuer und seit 1963 tief mit dem Motorsport verbunden. Der Name der Kollektion ist eine Hommage an das ebenso berühmte wie gefährliche Autorennen Carrera Panamericana.

Ähnlich wie das Autorennen durch das die Kollektion inspiriert ist bricht die Uhrenserie mit den damaligen Konventionen und vereint bis dahin zwei getrennte Welten. Das Autorennen Carrera Panamericana verband Rennsport und öffentliche Straßen. Die TAG Heuer Carrera führte mit ihrem Uhrendesign hohe Funktionalität und Mode zusammen. Obwohl die TAG Heuer Carrera spezielle für professionelle Rennfahrer entwickelt wurde eignet sie sich aufgrund ihres eleganten und übersichtlichen Designs ebenso für den Alltag.

 

TAG Heuer Monaco

Höchste Präzision und ein legendäres Design

Wie die Marke TAG Heuer selbst ist auch die TAG Heuer Monaco-Kollektion historisch tief mit dem Motorsport verbunden. Ihren Namen wählte der damalige Geschäftsführer Jack Heuer um den Bezug zum Grand Prix von Monaco und zu der prestigeträchtigen Stadt selbst herzustellen.

Berühmtheit erlangte die TAG Heuer Monaco nachdem der Hollywoodschauspieler Steve McQueen die Uhr im Rennfilmklassiker Le Mans am Arm trug. Die seitdem legendäre Uhren-Kollektion steht bis heute für ein Leben auf der Überholspur und verkörpert Kühnheit und Präzision. 

 

TAG Heuer Aquaracer

Professionelle Sportuhren für jeden Anlass

Die Aquaracer-Kollektion entstammt einer langen Linie von Sportuhren für Segler und Taucher. Sie gehört zu den beliebtesten TAG Heuer Kollektionen und zeichnet sich durch die einzigartige Kombination von sportlich-elegantem Design, Funktionalität und bester Qualität aus. Ein Begleiter der den widrigsten Bedingungen beim Tauschen oder Segeln standhält, sich aber aufgrund des sportlich-eleganten Designs auch bestens für Geschäftsessen oder Abendveranstaltungen eignet.